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Depression

Symptome & Beispiele

 

Einleitung

Depression

Depressive Verstimmungen sind den meisten aus ihrer eigenen Erfahrung bekannt. Fast jeder kennt das Gefühl der Niedergeschlagenheit, z.B. beim Verlust eines engen Freundes oder Verwandten, sei es durch Tod oder durch Trennung oder einfach durch eine große räumliche Distanz, nach einer verpatzten Prüfung, beim Verlust der Arbeitsstelle usw. Jeder kennt Phasen, in denen er sich leer, passiv, traurig und lustlos fühlt und die meistens mit einer Schwächung des Selbstbewußtseins einhergehen.

Fast jeder Fünfte leidet irgendwann in seinem Leben unter einer depressiven Periode. Bei gut der Hälfte dieser Personen wird die depressive Störung so schwer, daß eine Behandlung erforderlich wird.

 

Anti-Stressübung gegen Depressionen

Das zum Download angebotene Übungsmodul dient dazu, depressive Verstimmungen und Niedergeschlagenheit mit Hilfe eines logisch in Einzelschritten aufgebauten Lernprogrammes abzubauen und besser damit umzugehen. Die ersten drei Schritte beschreiben die allgemeinen Inhalte des Lernprogrammes und sind Voraussetzung für Schritt 4, wo speziell das Thema "Niedergeschlagenheit" bearbeitet wird.

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Symptomatik

Die Symptome einer depressiven Störung können sich in verschiedenen Bereichen des menschlichen Erlebens und Verhaltens zeigen.

Auf der Gefühlsebene zeigt sich eine Depression durch gedrückte Stimmung - ein depressiver Mensch fühlt sich niedergeschlagen. Er ist mut- und hoffnungslos und fühlt sich wert- und nutzlos. Er kann nichts genießen. Es erfasst ihn eine allgemeine Lustlosigkeit auch an normalerweise anregenden Aktivitäten. Desinteresse an der Umwelt ist ein weiteres Zeichen. Verbunden mit einem Mangel an Selbstwertgefühl entwickelt er pessimistische Zukunftsperspektiven, Zukunftsangst, die bis hin zu Selbstmordgedanken und auch -handlungen führen können.

Auf der Handlungsebene zeigt sich Antriebslosigkeit, Apathie, leichte Ermüdbarkeit und mangelnde Energie und Motivation. Die Bewegungen sind langsamer, und Rückzug von allen sozialen Aktivitäten ist häufig. Der depressive Mensch zeigt kein Interesse an Hobbys, Menschen und alltäglichen Aufgaben und ist unfähig, auf eine freundliche Umgebung emotional zu reagieren.

Es sind verminderte Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistungen festzustellen und damit verbunden eine verminderte Leistungsfähigkeit und verlangsamte Denkprozesse. Es besteht eine Neigung zu Selbstvorwürfen und Gefühlen der eigenen Unfähigkeit - unrealistische Einstellungen zur eigenen Person dominieren.

Auf der körperlichen Ebene ist die Depression begleitet von Appetitverlust, Müdigkeit, Schlafstörungen, Verminderung des Sexualtriebes, Gewichtsab- oder Zunahme und körperlichen Schmerzen.

Das Verhalten ist deutlich gekennzeichnet durch sozialen Rückzug. Auch zu beobachten sind verlangsamte motorische Reaktionen, ein blasses Aussehen, gebeugte und schlaffe Haltung, reduzierte Mimik und Gestik, leises Sprechen und ein Vernachlässigen der Hygiene.

 

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Der Fragebogen wurde von Herrn Prof. Dr. Michael Stark aus Hamburg entwickelt und freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Er ist Chefarzt der Abt. für Psychiatrie und Psychotherapie am Krankenhaus Hamburg Rissen und forscht auf dem Gebiet unterschiedlicher psychischer Störungen.

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Beispielfall/ Depressive Erlebniswelten

Persönliche Schilderung:

"Zuerst hatte ich das Gefühl, heimtückisch von irgendeinem Übel überfallen worden zu sein. Ich hatte keine Ahnung, dass ich unter einer Depression, das heißt unter einer seelischen Störung, litt. Ich wusste wohl, dass ich mich nicht gut fühlte, dass ich gedrückter Stimmung war. Ich wusste, dass ich weder zu der Arbeit, mit der ich mich gerade befasste, noch zu den Menschen, mit denen ich arbeitete, rechtes Vertrauen hatte, aber ich kam nicht auf den Gedanken, dass ich krank sein könnte. Morgens fiel es mir furchtbar schwer aufzustehen, und abends konnte ich es gar nicht erwarten, wieder ins Bett zu kommen, obgleich ich auch nicht mehr gut schlief. ... Ich dachte, mit mir sei alles ganz in Ordnung, meine gedrückte Stimmung sei lediglich Ausfluss irgendeiner unbewussten persönlichen Enttäuschung, eines Umstandes, über den ich mir selbst nicht recht klar werden konnte. ... So zwang ich mich denn monatelang dazu, ein tristes, hoffnungsloses Leben weiterzuführen, bis meine düstere Stimmung sich wieder aufhellte. Aber selbst dann wusste ich noch nicht, dass ich krank gewesen war." Joshua Logan, Theaterproduzent und Regisseur (Snyder, 1994, S. 98)

Psychodynamische Annahmen:
[Psychodynamik = Lehre von dem Ablauf innerer seelischer Vorgänge]

"Eine der traditionell wichtigsten psychodynamischen Annahmen lautet: Hinter dem Symptom steht der Konflikt... Im klinischen Bereich ist das von größter Bedeutung; die Hypothese vom zugrunde liegenden Konflikt bedeutet: Das Symptom ist nicht das Eigentliche, das Symptom hat einen Sinn, eine Bedeutung, das Symptom bringt etwas zum Ausdruck, das Symptom wird durch etwas aufrechterhalten; und darüber hinaus: das Dahinterliegende ist schwer zugänglich, es ist unbewusst" (Rudolf, 1996, S. 113).

Bei den psychodynamischen Annahmen sind drei Komponenten wichtig:

  1. der in der Kindheit ausgelöste neurotische Konflikt (die Beziehungserfahrungen des Kindes)
  2. die Struktur der Persönlichkeit und ihre besondere Anfälligkeit für eine Erkrankung
  3. die Art und Weise, Konflikte zu verarbeiten und eventuell eine damit verbundene Anfälligkeit für eine Erkrankung

Ein Konflikt entsteht, wenn zwei gleich starke aber entgegengesetzte innere Motivationen oder die innere Motivation und die entgegengesetzte äußere Realität, zusammenstoßen.

Es gibt verschiedene Strategien, mit Konflikten umzugehen. Wichtig anzumerken ist, dass es erst beim Zusammenbruch der jeweiligen Bewältigungsstrategie zu einer akuten Symptomatik (wie z.B. der Depression, Selbstzerstörung, Sucht, Somatisierung etc.) kommt.

 

Psychoanalytisches Vorgehen/ Grundkonflikt

Charakteristisch für ein psychoanalytisches Vorgehen ist, dass klinische Phänomene nach dahinter liegenden unbewussten psychischen Konflikten und ihre psychische Entwicklungsgeschichte (im Gegensatz zu organischer Entstehungsweise) hin untersucht werden. Hierbei sind die frühen Entwicklungsabschnitte der Person und die frühen Störungen von großer Bedeutung. Es geht wesentlich um das Zusammenspiel zwischen dem zentralen frühen Konflikt in der Kindheit und den unterschiedlichsten Verarbeitungsweisen des Konfliktes. Die Art der Verarbeitung, d.h. die Bewältigungsformen (der Versuch mit dem Konflikt umzugehen) sind auch die, die unter einer Belastungssituation, denen ein Erwachsener ausgesetzt ist, zusammenbrechen können und die dann die Symptome auslösen.

 

Zusammenspiel zwischen Grundkonflikt und Individueller Verarbeitungsweise

Um die Krankheit und das Zusammenspiel von Geist, Entwicklungsgeschichte und Körper zu verstehen und vor allen Dingen um psychotherapeutisch wirksam dagegen angehen zu können, ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen einem Konflikt, der in der frühen Kindheit ausgelöst wurde (aber heute noch Auswirkungen hat) und der individuellen Art und Weise, in der ein Mensch im Laufe seiner Entwicklung gelernt hat, mit diesem Konflikt umzugehen, zu verstehen.

Die wesentliche Entstehungsbedingung für eine depressive Störung ist nach der psychodynamischen Annahme die Existenz eines Spannungszustandes.

Das Kind hat ein grundlegendes Bedürfnis nach einer engen Bezugsperson, auf die es sich verlassen kann. Früh wurde es von dieser Person enttäuscht oder verlassen, und das Bedürfnis wird wegen dieser frühen enttäuschenden Erfahrung verdrängt. Das kann der Grundkonflikt sein.

Darüber hinaus entwickelt das Kind einen persönlichen Bewältigungsstil der Situation, um Autonomie zu erlangen und sich selbst einen gewissen Wert zuzuschreiben und sich vor neuerlichen Enttäuschungen zu schützen.

So entstehen Beziehungsarten, die als Antwort auf die frühe, enttäuschende Erfahrung gesehen werden können. Es entsteht meist ein Spannungsverhältnis zwischen entgegengesetzten Wünschen, das z.B. so aussehen kann:

Ein Teil des depressiven Grundkonfliktes ist das Bedürfnis nach einer engen und vertrauten Bezugsperson, doch eine Verarbeitungsweise der frühen Enttäuschung durch eine nahe Bezugsperson könnte die Vermeidung von nahen Kontakten, aus Angst vor weiteren Enttäuschungen, sein. Eine andere Verarbeitungsweise wäre, sich in Beziehungen völlig aufzuopfern, um sich dem Partner unentbehrlich zu machen.

 

Entwicklungsgeschichtlicher Hintergrund

I. Entwicklung der Umweltwahrnehmung des Kindes

Die biographischen Gegebenheiten, die eine depressive Persönlichkeitsentwicklung begünstigen, lassen sich am besten verstehen, wenn man sich die Situation des Kleinkindes veranschaulicht:

  1. Zunächst erlebt das Kind keine Trennung zwischen Ich und Nicht-Ich, zwischen Innen und Außen und zwischen Selbst und anderen Menschen. Die Bezugspersonen werden noch nicht als Personen, sondern als Medium erlebt, d.h. sie werden als zeitlos und grenzenlos erlebt.
  2. Das Kind erlebt in seiner medialen Einheit mit der Bezugsperson erste Konturen von Selbst und anderer Person (erste Differenzierungen werden vorgenommen).
  3. Das Selbst und die anderen Personen werden als getrennt erlebt. Das Selbst erfährt Geborgenheit, Sicherheit und Lebendigkeit durch die Nähe der Bezugsperson.
  4. Die Autonomiephase beginnt: Das Kind erprobt seine Selbständigkeit, indem es sich von der Bezugsperson entfernt und wieder annähert.
  5. Die Autonomiephase ist auf einem Höhepunkt. Die gedanklichen, motorischen und sprachlichen Fähigkeiten vermitteln dem Kind ein Gefühl der Allmacht. In der Identifikation und Auseinandersetzung mit der Bezugsperson entwickelt es sich weiter.
  6. Das Selbst des Kindes hat eine eindeutige Geschlechtszugehörigkeit und eine eindeutige soziale Identität entwickelt. Aus dieser Position geht es seine Bindungen ein.

II. Die Entwicklungsstufen des Kindes

Das Kind beginnt, allmählich seine Umwelt bewusst wahrzunehmen. Erst nach und nach beginnt das Kind zu realisieren, dass es zwischen ihm und der Mutter (der Bezugsperson) eine Trennung gibt. In der ersten Phase seiner Entwicklung hat es sein Getrenntsein von der Mutter noch nicht wahrgenommen und fühlt sich eins mit ihr und der Umwelt. Folglich hat das Kind auch noch kein abgegrenztes, eigenes Selbst entwickelt. Nach und nach mit zunehmenden Fähigkeiten beginnt es, zwischen sich und seiner Mutter als zwei verschiedene Personen unterscheiden zu lernen und an dieser ersten menschlichen Beziehungsform seine Person und seine Vorstellungen von anderen Menschen zu entwickeln.

Zu Störungen kann es nun kommen, wenn die Mutter bzw. die Bezugsperson dem Kind nicht die Zuwendung und die Verlässlichkeit der Beziehung bieten kann, die es für eine gesunde Entwicklung braucht. Alkoholabhängigkeit, psychische Erkrankung der Eltern, soziale und ökonomische Notfälle sind denkbare Gründe, die eine fürsorgliche Betreuung des Kindes erschweren können. Diese früh erlebten Enttäuschungen prägen das noch unreife Selbst des Kindes, seine Vorstellungen von Beziehungen und seine Vorstellungen von anderen Menschen.

Bezüglich der Art der depressiven Störung wird unterschieden, ob die enttäuschenden Erfahrungen in einer frühen oder erst in einer reiferen Phase der Differenzierung zwischen Selbst und Umwelt stattgefunden haben:

  1. In der frühen Phase hat das Kind erst eine unklare Differenzierung zwischen sich und seiner Umwelt vorgenommen. Die Bezugsperson ist noch keine konkrete Person, sondern wird eher als eine Art "Medium" wahrgenommen, das Wärme und Geborgenheit spendet. Wird das Kind in dieser Phase zu wenig gefördert oder sogar verlassen, erlebt es sich als schutzlos und ausgeliefert. Es sehnt sich nach einer Bezugsperson, die aber eher medialen Charakter hat, d.h. es ist eher die Sehnsucht nach einer Atmosphäre der Geborgenheit und Harmonie, als die Sehnsucht nach einer konkreten Person, da diese Differenzierung in dieser Phase noch nicht vorgenommen wurde.

    Der erwachsene Mensch verdrängt diese Wünsche, da er sie durch die Erfahrung der frühen Enttäuschung als unerfüllbar ansieht. Doch diese früh erlebte Verzweiflung und Erregung bleibt in unbewussten Erinnerungsspuren erhalten.

    Das depressive Verhalten kann gekennzeichnet sein von einem Vermeiden von engeren Bindungen, aus Angst vor weiteren Enttäuschungen (schizoide Verarbeitungsweise).

  2. In der reiferen Phase der Entwicklung hat das Kind bereits die Mutter als Quelle der Bedürfnisbefriedigung und als eigenständige Person wahrgenommen. Doch entscheidend ist, dass sie verlässlich wiederkehrt und zur Verfügung steht. Da es nun zunehmend die Mutter als etwas außerhalb seiner selbst existierendes erkennt, begreift das Kind auch zunehmend seine Abhängigkeit. Wie das Kind die Einstellung der Mutter zu sich selbst in dieser Phase erlebt hat, so entwickelt sich auch, wie es später in seinem Tiefsten zu sich selber steht.

    Hier zeigt sich auch, wie problematisch diese Phase ist: Wer eine liebende Mutter hatte, hält sich selbst auch für liebenswert, doch wer eine ablehnende Mutter hatte, hält sich für nicht liebenswert und braucht viele neue Erfahrungen, um glauben zu können, liebenswert zu sein.

    Erleidet das Kind die Störung in einer reiferen Entwicklung des Selbstbewusstseins, sehnt es sich nach Geborgenheit und Sicherheit und ersehnt seinen Selbstwert durch die Nähe und Zuneigung einer wichtigen Bezugsperson, die nun eine konkrete Person und nicht mehr nur etwas Atmosphärisches ist.

    Das Bedürfnis und die Suche nach einem nahe stehenden Menschen sind ein tiefes inneres Bedürfnis. Das klinische Bild ist beherrscht von verzweifelter Suche nach einer liebenden Bezugsperson.

III. Das Verhalten der Eltern

Es wird unterschieden zwischen zwei charakteristischen Fehlhaltungen der Bezugsperson:

  1. Verwöhnen

    Mütter, die ihr Kind zu sehr verwöhnen, hätten am liebsten, dass ihr Kind ewig ein Baby und auf sie angewiesen bliebe. Sie versuchen, das Kind durch ihre übertriebene Fürsorge permanent an sich zu binden. Oft gehören solche Mütter selber zum depressiven Strukturkreis, sind z.B. von der Ehe enttäuscht oder haben ihren Partner verloren, usw. Sie haben in dem Kind nun ihren gesamten Lebensinhalt gefunden.

    Doch mit dieser Überfürsorge binden sie das Kind nicht nur immer mehr an sich, sondern verhindern damit auch die Entwicklung von eigenen Wünschen und Impulsen des Kindes. Seine daraus resultierende Ich-Schwäche lässt dem Kind die Bewältigung des Lebens als eine so ungeheure Aufgabe erscheinen, dass es davor zurückschreckt und resigniert.

    Das Kind bleibt passiv und anpassungsbereit und erwartet vom Leben eine weitere verwöhnende Mutterinstanz, was zwangsläufig zu Enttäuschungen führen muss, die zum Ausbruch der bisher latenten, schleichenden Depression führen kann.

    Noch komplizierter wird die innere Situation der Kinder dadurch, dass sie gar nicht anders können, als auch Hass gegen die Mutter zu empfinden, die sie so entmachtet. Doch wagt es diese Gefühle zu äußern, wird ihm vorgehalten, was alles für das Kind getan und aufgegeben wurde (ungefragt) und erwecken so Schuldgefühle in dem Kind, das dann seine Befreiungsversuche aufgibt.

  2. Versagen

    Begünstigend für eine depressive Persönlichkeitsentwicklung des Kindes sind Bezugspersonen, die hart und wenig liebesfähig sind. Meist sind sie in ihrer Kindheit auch zu kurz gekommen und hatten kein Vorbild für das "Mutter-Sein". Sie wissen meist wenig über die Bedürfnisse des Kindes.

    Das Kind wird überfordert, wenn ihm zu früh zugemutet wird, sich an Lebensbedingungen anzupassen, die zu wenig auf seine individuellen Bedürfnisse eingehen. Es kann sich noch nicht wehren und seine Bedürfnisse ausdrücken, und daher lernt es resignierend die Welt hinzunehmen und stellt sich darauf ein, dass von der Welt wohl nicht mehr zu erwarten ist. "Das ergibt das Lebensgrundgefühl vieler Depressiver: eine weitgehende Hoffnungslosigkeit; sie können nicht an die Zukunft glauben, auch nicht an sich selbst und ihre Möglichkeiten, sie haben es nur gelernt, sich anzupassen. Das Gefühl der Aussichtslosigkeit beherrscht sie, sie sind nur stark im Ertragen und Verzichten" (Riemann, 1997, S. 81).

    Die frühen Versagungserlebnisse haben für das Kind eine zweifache Folge: es lernt zu früh zu resignieren und wird dadurch auf allen Gebieten gehemmt, zu fordern und zuzugreifen. Dadurch, dass es nicht zugreifen kann, entwickelt es Neid, wenn es sieht, dass andere sich etwas nehmen. Wegen des Neides bekommt es wiederum Schuldgefühle und versucht nun, aus der "Not eine Tugend" zu machen: es erhebt seinen Verzicht zu einer Ideologie der Bescheidenheit.

    Auf der anderen Seite geben diese Versagungserlebnisse dem Kind auch das Gefühl, nicht liebenswert zu sein. Dies ist die Basis tiefer Minderwertigkeitsgefühle, da man einmal erlebt haben muss, geliebt worden zu sein, um sich liebenswert zu fühlen.

 

Verarbeitungsweissen des Depressiven Grundkonflikts und die therapeutischen Ansätze

In der Therapie wird sichtbar, dass es sich um körpernahe affektive [= gefühlsmäßige], nonverbale Gestimmtheiten und Bedürfnisse, die durch Abwehr zurückgehalten sind, handelt. Das lässt sich an der Persönlichkeitsentwicklung ablesen, die auf dem Hintergrund der Verarbeitung des frühen Konfliktes stattgefunden hat: anhand der frühen schlechten Erfahrungen, die das Kind mit Menschen gemacht hat, entwickelt es eine bestimmte Art mit ihnen umzugehen und sein eigenes Leben zu strukturieren. "Diese Verarbeitung stellt gewissermaßen einen Selbstheilungsversuch dar" (Rudolf, 1996, S. 130). Man könnte auch von dem "Bewältigungsstil" eines Menschen sprechen.

Unter welchen inneren und äußeren Bedingungen bricht nun diese Verarbeitung zusammen?

"Die unterschiedlichen Formen der Verarbeitung des depressiven Grundkonfliktes sind es, die das subjektive Erleben und das sichtbare Verhalten prägen und die in ihrer Konstanz als Charakterhaltungen imponieren" (a.a.O., S. 130).

Die eigentliche Krankheit ist, wenn diese Verarbeitungsmechanismen nicht mehr aufrechterhalten werden können und zusammenbrechen.

Therapeutisch wichtig ist die Unterscheidung der von der Person ausgehenden Verarbeitungsweisen, die die Form des klinischen Bildes bestimmen und dem zugrunde liegenden Konflikt (in diesem Fall die enttäuschte Suche nach einer Bezugsperson), der das Material dazu liefert. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn der praktische therapeutische Ansatz wendet sich zunächst dem Verarbeitungsstil zu, da hier die kreativen Kräfte der Persönlichkeit entwickelt und eingesetzt wurden. Erst später richtet sich das Augenmerk auf die Themen des Grundkonflikts.

Klinisch bedeutsam werden sechs unterschiedliche Verarbeitungen. Dabei ist es durchaus möglich, dass der einzelne Mensch mehrere dieser Verarbeitungsmechanismen in verschiedener Ausprägung erkennen lässt.

WICHTIG: Die klinischen Bilder entstehen beim Zusammenbruch der Verarbeitungsmechanismen!

 

Verschiedene Verarbeitungsformen

Die Art der Verarbeitung ist wiederum wichtig für den therapeutischen Ansatz. Formen der Verarbeitung des depressiven Grundkonflikts wären

  • selbstlos-überfürsorglich
  • durch Selbstbezogenheit
  • Vermeidung von emotionalem Kontakt
  • Ersatzbefriedigung bzw. Sucht
  • philobatisch
  • Verarbeitung durch Humor und Kreativität

1. Verarbeitung des depressiven selbstkonflikts durch Selbstlosigkeit

Hier wird mit vergleichsweise reifen Vorstellungen des Selbst und der anderen der Gefahr des Alleingelassenwerdens und Gefühlen der Wertlosigkeit begegnet, in dem die Person versucht, sich anderen Menschen unentbehrlich zu machen.

"Diese Verarbeitungsform hat eine besondere Bedeutung, da sie in der sozialen Bewertung eindeutig positiv bewertet wird. Es sind Menschen, die sich in verantwortungsvoller und pflichtbewusster Weise um andere Menschen kümmern und dabei die eigenen Bedürfnisse und Interessen zurückstellen. Die Sorge um den anderen hat keine Entsprechung in der Sorge um sich selbst, das Altruistische reicht bis zur Selbstverleugnung und Selbstaufopferung und lässt darin neurotische Züge erkennen" (Rudolf, 1996, S. 131).

Die Verpflichtung, gut und fürsorglich zu sein, schließt darüber hinaus aggressive Gedanken und Handlungen gegen andere aus. Befürchtungen, sich feindselig oder egoistisch verhalten zu haben, aktivieren Schuldgefühle, Selbstvorwürfe und Wiedergutmachungshandlungen. Es ist ein permanentes Bestreben, das Klima freundlich zu gestalten. Auf Dauer kann das nicht gelingen.

Durch diese Art des Umgangs mit anderen Menschen wird versucht, eine positive und konstante Beziehung herzustellen. Die Selbstwertzweifel werden dadurch ausgeglichen, dass sich diese Menschen durch ihre Fürsorglichkeit unentbehrlich machen. Bei Paaren führt es meist zu einer Beziehung, in der der depressive Partner klammert und all das im Partner sucht, was er selber nicht zu haben glaubt.
Mehr unter "Beziehungsmodelle"

Die depressive Symptombildung kann als Erschöpfungsreaktion gesehen werden (z.B. der oder die Betreffende hat immer alles gegeben, und nun gehen die Kinder aus dem Haus oder der Partner trennt sich, usw.).

Für die therapeutische Zusammenarbeit handelt es sich um einen prognostisch [= in Bezug auf den Erfolg der Therapie] besonders günstigen Faktor. Diese Menschen verhalten sich in der Psychotherapie ebenso verantwortungsbewusst wie sonst auch anderen gegenüber, arbeiten sehr verlässlich mit und sind sehr kooperativ. Schwierig in der Therapie ist, dass sie eine starke Abwehr gegen die eigene Hilfsbedürftigkeit haben. Hinter dem Anspruch, selbst stark zu sein, verbirgt sich ein starkes Bedürfnis nach einer engen Bezugsperson und die Anklage an die Person, die sie so früh enttäuscht hat. So reicht es nicht, dem scheinbar selbstlosen Patienten etwas gesunden Egoismus zu vermitteln. Der Konflikt zwischen dem Bedürfnis nach Nähe und der frühen enttäuschenden Erfahrung, die mit den Empfindungen des Ärgers und der Wut verbunden sind, muss aufgedeckt werden.

2. Die Verarbeitung des depressiven Grundkonflikts durch Selbsbezogenheit

Ein weiterer Bewältigungsversuch der Abhängigkeit von einer Person (ebenso relativ reifes Niveau), ist der Weg in die Unabhängigkeit von anderen Menschen durch Selbstbezogenheit bzw. Eigenliebe (Narzissmus). Die Person identifiziert sich mehr und mehr mit ihren eigenen Idealvorstellungen und entwickelt den Anspruch, etwas besonderes zu sein. Es wird eine Aura von Grandiosität und Exklusivität aufgebaut, die letztlich dazu führt, dass so etwas wie ein Anspruch auf Allmacht und Allwissenheit entsteht. Diese Ansprüche sind meist nicht offen eingestanden, beeinflussen aber stark das Verhältnis zu anderen Personen. Einerseits brauchen sie von anderen Menschen ständige Bestätigung und Bewunderung, die ihre darunterliegenden Selbstwertzweifel beschwichtigen sollen, auf der anderen Seite werten sie alle anderen Menschen ab. Der narzisstische Mensch schafft eine Atmosphäre des Rivalisierens. Es geht immer darum, wer der Beste ist.

Die narzisstischen Personen bleiben so lange im Gleichgewicht, wie ihre Umwelt ihnen ihre notwendige Bestätigung zukommen lässt. Sie benötigen dringend die Bestätigung ihrer Umwelt und befinden sich in ständiger Sorge, keine Anerkennung zu finden. Nichtbestätigung und vor allen Dingen Kritik, erleben sie als schweren Angriff auf die eigene Person, die sie zutiefst kränkt und unterschwellige Ängste heraufbeschwört.

"Der leidvolle Aspekt des Narzisstischen wird gemeinhin zu wenig beachtet: was nach außen als das glanzvolle Leben eines mächtigen, prominenten oder angesehenen Menschen erscheint, ist im subjektiven Erleben des Betreffenden gefärbt von empfindlicher Gereiztheit, von Sorge um das Nicht-beachtet-werden und vor allem von ständiger Anstrengung, die es kostet, das Besondere zu schaffen." (Rudolf, 1996, S. 136)

Die depressive Symptombildung kann auch hier als eine Form der Erschöpfungsreaktion gesehen werden. Zusammenbrüche sind häufig in der Lebensmitte, wenn Partnerschaften wiederholt zerbrochen sind, der berufliche Fortschritt stagniert, Nachlassen der körperlichen Kräfte, etc. Der Kampf um Macht und Anerkennung muss immer angestrengter geführt werden.

Das klinische Bild ist nicht das der stillen, klagsamen Depression, sondern eher die dramatische Verzweiflung mit starken selbstzerstörerischen Impulsen, wobei Themen der Sucht und Abhängigkeit eine große Rolle spielen.

Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstruktur können in der Therapie schwer erreicht werden. (Freud hielt narzisstische Symptome für nicht behandelbar, da diese Patienten nicht imstande seien, eine Übertragung zu entwickeln.) Hier wurden neue therapeutische Wege gesucht. Doch solange die Person an der eigenen Selbstidealisierung festhält, erwartet sie von ihrem Therapeuten Bewunderung, während sie ihn gleichzeitig abwertet. Das kann – wenn dieser nicht genügend erfahren ist - zu negativen Reaktionen auf Seiten des Therapeuten führen, und die kritische Selbsteinsicht ist verhindert.

Ein positiver Nebeneffekt kann sein, dass das jahrelange Bemühen, etwas besonderes hervorzubringen, wirklich zum Erwerb besonderer Qualifikationen geführt hat. Doch dazu muss diese Person lernen, diese Dinge im eigenen Interesse einzusetzen, statt sie nur zum Zwecke der Anerkennung und Selbstbestätigung durch andere zu verwenden.

3. Die Verarbeitung des depressiven Grundkonflikts durch Vermeidung von emotionalen Kontakt (Schizoid)

Hier steht im Vordergrund, dass diese Menschen Distanz zu anderen Menschen wahren. Die Angst vor Enttäuschung führt zu einem emotionalen Rückzug, um erst gar nicht mehr in eine Situation zu kommen, von einer nahe stehenden Person enttäuscht werden zu können, da niemand ihnen nahe steht. In der Therapie wird sichtbar, dass hinter der ängstlichen Vermeidung der bedrohlichen engen Kontakte, die Sehnsucht nach einer positiven Beziehung liegt, die aber schon sehr früh verdrängt wurde, da sie in einer sehr frühen Phase der kindlichen Entwicklung (die Phase, in der die Bezugsperson eher medialen Charakter hat) von der nahe stehenden Person enttäuscht wurde.

Die schizoide Verarbeitung versucht, Kontakt überhaupt zu vermeiden. Da der Kontakt mit anderen Menschen im alltäglichen Leben unumgänglich ist, reagieren sie darauf mit emotionalem Rückzug im unvermeidlichen Kontakt. Das Fehlen des Emotionalen ist das Wesen der schizoiden Verarbeitung. Die emotionale Brücke zu anderen Menschen ist abgebrochen.

Der emotionale Rückzug ist eine unbewusste Aktivität und geschieht aus Schutz vor beängstigenden und kränkenden Erfahrungen mit anderen Menschen. Eine andere Erklärung für dieses Verhalten ist, es als eine Schwäche der Person, d.h. eine nicht ausreichend entwickelte Fähigkeit, anzusehen. Das Kind hat durch die fehlende Bezugsperson nicht gelernt, emotionale Bindungen zu anderen Menschen aufzubauen und leidet an einem deutlichen Mangel an Fähigkeiten, mit anderen Menschen umzugehen (man spricht in neueren Forschungsansätzen direkt von der "emotionalen Intelligenz"). Die Person selber erfährt dies als leidvoll.

Zur Symptombildung kommt es, wenn die schizoide Distanzierung gefährdet ist. Belastungen bergen Situationen, die unausweichlichen Kontakt herstellen (z.B. die Notwendigkeit von Gruppenarbeit in der Schule, Kontakte aufgrund von inneren Bedürfnissen wie Verliebtsein, usw.).

Die Vermeidung von emotionalen Kontakt erschwert die therapeutische Behandlung.

4. Die Verarbeitung des depressiven Grundkonflikts durch Ersatzbefriedigung (Oral-Regressiv)

Die oral-regressive Verarbeitung ist ein Bewältigungsversuch, der selbst rasch zur Krankheit wird. Diese Verarbeitungsweise versucht nicht, nach außen etwas an der Beziehung zu anderen Menschen zu verändern, sondern beschränkt sich darauf, die eigene innere Situation und Stimmungslage zu verändern. Die Charakterisierung als oral-regressiv soll ausdrücken, dass nicht aktiv versucht wird, sich etwas aus der Welt zu eigen zu machen, sondern dass alles was vorübergehend beruhigt und glücklich macht, zugeführt wird. Es geht um die Einnahme von beliebigen Dingen, um das Wohlbefinden momentan zu stabilisieren. Die Sehnsucht, die sich durch dieses Verhalten ausdrückt, ist die depressive Sehnsucht nach einer Bezugsperson in einer frühen Ausprägung, d.h. die konfliktreiche Erfahrung wurde in der Phase gemacht, in der die Bezugsperson noch nicht als Person, sondern eher als wärmespendendes Medium erfahren wurde.

"Die Erfahrung, dass Essen und Trinken beruhigen und euphorisieren kann, gilt vergleichbar für Kaufen oder Stehlen; dabei tritt nicht selten eine sexuell getönte Miterregung auf. Das Erleben kann sich steigern bis zum Freßrausch, Kaufrausch oder Spielrausch und lässt darin die Möglichkeit erkennen, die innere Realität in Richtung einer Ersatzwelt zu verändern." (Rudolf, 1996, S. 144)

Es gibt vor allem zwei Gründe für dieses Verhalten: Der eine ist eine tiefe Hoffnungslosigkeit, die wirkliche Welt aktiv so verändern zu können, dass man Anteil an den guten Seiten hat. Der andere Grund ist, dass sie die Welt aber, so wie sie ist, nicht ertragen können. Sie erleben sich und die Welt als unerträglich leer und langweilig und kränkend.

Ein weiterer Schritt in diese Richtung wird dadurch verstärkt, dass der Genuss von Rauschmitteln allgemein verbreitet und akzeptiert ist. Alleine das Angebot an Alkohol eröffnet rasch die Möglichkeit, anklingende depressive Verstimmungen, Selbstwertzweifel, Ängstlichkeit oder Gekränktsein durch seine euphorisierende Wirkung zeitweilig zu mildern.

Weiter Infos unter "Sucht und Abhängigkeit"

5. Die philobatische Verarbeitung des depressiven Grundkonflikts

Philobat ist ein Begriff von Balint (1960) und bezeichnet eine Person, die enge Beziehungen zu anderen Personen weder vermeidet, noch besonders sucht. Die Aufmerksamkeit ist mit großer Intensität auf andere Ziele gerichtet. Es sind bestimmte Handlungen und Leistungen, deren Verwirklichung immer wichtiger werden. Haben sie ihr Ziel erreicht, können die positiven Gefühle bis hin zu einem rauschhaften Glücksgefühl wachsen. "Es ist eigentlich diese Technik, sich selbst - wenn auch im Extremfall unter großen Anstrengungen und Risiken - in ein positives Gefühl zu versetzen, welches diese Verarbeitungsform charakterisiert." (Rudolf, 1996, S. 145)

Der Wunsch nach Wiederholung und Steigerung der Intensität des Glücksgefühls kann sich zu etwas Süchtigem entwickeln. Es zeigt sich nicht selten ein tragischer Ausgang: Der Philobat kann nicht mehr von dem Gegenstand seines Interesses ablassen und nimmt große Risiken auf sich (z.B. Kletterer, die bei waghalsigen Bergtouren den Tod gefunden haben, etc.).

Es hat zunächst den Anschein, dass der Philobat ganz allein auf sich gestellt ist, doch er ist vielmehr eins mit seinem Medium, einem Einssein, das vergleichbar ist mit der ursprünglichen Einheit von Mutter und Kind. Es deutet auf den Beziehungsmodus des einstigen Einsseins mit der ersten Bezugsperson hin, die noch keinen personalen Charakter hatte. So wird beispielsweise bei intensiven Naturerlebnissen dieses Einssein mit einem Medium angestrebt.

Diese Verarbeitungsweise zeigt weniger krisenhafte Einbrüche, außer die bereits erwähnten Risiken, sich in Lebensgefahr zu begeben, um die Intensität zu steigern.

6. Die verarbeitung des depressiven Grundkonflikts durch Humor

Diese Dimension menschlichen Verhaltens eröffnet die Möglichkeit, schmerzliche Erfahrungen durch ironische Distanzierung oder humorvolle Verfremdung zu bewältigen. Schaut man sich Cartoons an, sieht man, dass hier viele deprimierende Ereignisse durch ihre humoristische Verwendung zu einer Aussage, über die man lachen muss, umgestaltet wurden. "Es gibt sicher eine breite Palette von Humor, von einer reifen Heiterkeit bis zu einem witzelnden Verleugnen aller ernsthaften Themen, und doch ist bei allen der Versuch, das Schwierige von seiner heiteren Seite zu nehmen, unübersehbar, vor allem auch in dem entsprechenden interaktionellen Angebot, ´du brauchst dir keine Sorgen um mich zumachen, ich lache selber darüber`."(Rudolf, 1996, S. 147)

Galgenhumor zeigt die verzweifelte Variante: Heiterkeit, wenn die Situation schon aussichtslos zu sein scheint. Der Humor zur Abwehr depressiver Themen ist nicht selten schwarzer Humor, der speziell destruktive, ängstigende und deprimierende Themen zum Gegenstand hat.

"Wie deutlich der Selbstheilungsversuch durch Humor beim Ausbruch wirklicher Depressionen versagt, zeigen die Beobachtungen von Kraus (1977) an depressiven Patienten. Nicht nur, dass ihnen das Lachen vergangen ist, sie verstehen anscheinend nicht, was an einem Witz lustig sein soll, sie nehmen den Text konkretistisch und sind außerstande, den spielerisch-assoziativen Bedeutungswechsel vorzunehmen, der die Situation plötzlich in einem heiteren Licht erscheinen lässt." (a.a.O., S. 147)

 

Literaturempfehlungen


 

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Zu den Literaturtipps

 
Dipl.-Psych. Volker Drewes
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