Stärken-Schwächen-Analyse Teil 1 - Stärken-Schwächen-Analyse - Lernprogramme | beratung-therapie.de

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Stärken-Schwächen-Analyse - Teil 1

 

Stresskonzept in der Stärken-Schwächen-Analyse

Schritt 1

Für das bessere Verständnis der Übungen und ihren Zweck ist es wichtig, das zugrunde liegende Stresskonzept kennen zu lernen. Dieses Stresskonzept wurde von Lazarus und Launier (1981) entwickelt.

Nach Lazarus und Launier entsteht Stress, wenn die eigenen Anforderungen und die von außen (oder beide) die Anpassungsfähigkeit der Person zu sehr beanspruchen oder übersteigen. Anders gesagt: Die Möglichkeit, Anforderungen nicht erfüllen zu können oder die tatsächliche Nichterfüllung führt zu Stress. Das bedeutet, dass der Prozess der Anpassung an eigene und äußere Anforderungen von dem Begriff Stress gekennzeichnet wird. Ob Stress erlebt wird, hängt von dem Gleichgewicht zwischen Anforderungen und Fähigkeiten und den Möglichkeiten, diese Anforderungen zu erfüllen, ab.

Schlüsselbegriffe dieses Stresskonzepts sind Bewertung und Bewältigung.

Nach Lazarus und Launier entsteht Stress, wenn die eigenen Anforderungen und die von außen (oder beide) die Anpassungsfähigkeit der Person zu sehr beanspruchen oder übersteigen. Anders gesagt: Die Möglichkeit, Anforderungen nicht erfüllen zu können oder die tatsächliche Nichterfüllung führt zu Stress. Das bedeutet, dass der Prozess der Anpassung an eigene und äußere Anforderungen von dem Begriff Stress gekennzeichnet wird. Ob Stress erlebt wird, hängt von dem Gleichgewicht zwischen Anforderungen und Fähigkeiten und den Möglichkeiten, diese Anforderungen zu erfüllen, ab.

Schlüsselbegriffe dieses Stresskonzepts sind Bewertung und Bewältigung.

 

Stesskonzept - Die Bewertung

Schritt 2

Für das Erleben von Stress sind zwei Bewertungen zentral:

  • Wie bedeutsam eine Person ein Ereignis für ihr Wohlbefinden einschätzt. Ein Ereignis kann als unwichtig, positiv oder als stressend bewertet werden. Ereignisse sind stressend, wenn eine negative Folge für das eigene Wohlbefinden erwartet wird.
  • Wie die Person ihre eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, die Situation zu bewältigen, einschätzt.

Die beiden genannten Bewertungen beeinflussen einander: Die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, die Situation zu bewältigen, beeinflussen die Einschätzung, welche Bedeutung die Situation für das eigene Wohlbefinden hat. Dies wiederum ist bestimmend dafür, welche Maßnahmen für die Bewältigung der Situation herangezogen werden.

Darüber hinaus erhält man von seiner Umwelt Rückmeldungen über die eigene Reaktion. Diese Rückmeldungen der Umwelt werden bei der Bewertung berücksichtigt und können zu einer Neubewertung führen.

Das bedeutet: Das Erleben von Stress verändert sich durch gedankliche Bewertungsprozesse der Person. Diese Bewertungsprozesse bilden den Stand der erlebten Beziehung zwischen der Person und ihrer Umwelt ab.

 

Stresskonzept - Die Bewältigung

Schritt 3

Es gibt unterschiedliche Funktionen von Bewältigungsversuchen:

  • die tatkräftige Veränderung der gestörten Beziehung zwischen einer Person und ihrer Umwelt
  • die Regulierung von unangenehmen Gefühlen, so dass Stressfolgen gemindert werden

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese Bewältigungsversuche auszuführen. Einer davon ist die innerpsychische Bewältigung. Gedankliche Prozesse werden mit dem Ziel so gesteuert, dass das Wohlbefinden sich verbessert bzw. die Gefühle im Sinne einer Steigerung des Wohlbefindens reguliert werden.

Eine Person erlebt dann dauerhaften Stress, wenn es ihr nicht gelingt, das belastende und Stress erzeugende Ereignis neu zu bewerten (z.B. es als nicht mehr so wichtig zu bewerten) und / oder ihre Bewältigungsversuche scheitern. Auf die Dauer führt das zu einer Beeinträchtigung der seelischen Gesundheit und zu einem negativen Gefühlszustand. Sowohl die Leistungsfähigkeit als auch der Selbstwert werden beeinträchtigt.

Die hier angebotenen Übungen zielen hauptsächlich darauf ab, die gedanklichen Bewertungsprozesse zu verändern. Es handelt sich hier um die Bewältigungsform der innerpsychischen Selbstveränderung.

Die Veränderung der Bewertungsmuster ermöglicht eine Neubewertung, die das Gleichgewicht zwischen der Person und der Umwelt wiederherstellen kann, d.h. der erlebte Stress wird gemindert und aufgelöst.

 

Was können die Übungen unseres Lernprogrammes leisten

Schritt 4

  • die eigene Bewältigungsfähigkeit höher einschätzen zu lernen
  • die negative Bewertung der Wirkung eines Ereignisses zu verringern
  • Schritt 4

    • die eigene Bewältigungsfähigkeit höher einschätzen zu lernen
    • die negative Bewertung der Wirkung eines Ereignisses zu verringern
    • eine Umbewertung der Bedeutung eines Ereignisses und / oder der eigenen Fähigkeiten zu erreichen (z.B. indem man absolute Forderungen relativiert)
    • gefühlsmäßige Belastungen besser zu ertragen
    • die Regulierung von Gefühlen soll gelernt werden

    Die Übungen zielen hauptsächlich auf den Abbau von Stress, der in einer bestimmten Form durch gedankliche Bewertungen der Situation verursacht und aufrechterhalten wird. Es wird hauptsächlich an den hinderlichen Bewertungen der Situation gearbeitet.

    Um diesen Vorgang anschaulich zu machen, gehen wir von dem von A. Ellis entwickelten ABC-Modell des Verhaltens aus - hier eine erste Übersicht:

  • eine Umbewertung der Bedeutung eines Ereignisses und / oder der eigenen Fähigkeiten zu erreichen (z.B. indem man absolute Forderungen relativiert)
  • gefühlsmäßige Belastungen besser zu ertragen
  • die Regulierung von Gefühlen soll gelernt werden

Die Übungen zielen hauptsächlich auf den Abbau von Stress, der in einer bestimmten Form durch gedankliche Bewertungen der Situation verursacht und aufrechterhalten wird. Es wird hauptsächlich an den hinderlichen Bewertungen der Situation gearbeitet.

Um diesen Vorgang anschaulich zu machen, gehen wir von dem von A. Ellis entwickelten ABC-Modell des Verhaltens aus - hier eine erste Übersicht:

 

Das ABC-Model

Es gibt bestimmte stressende Ereignisse A, denen eine bestimmte Bewertung B zugrunde liegt, die zu unangenehmen Konsequenzen C, wie z.B. Stress führen.

  1. Die Anforderungssituationen bzw. die auslösenden Ereignisse
  2. Die Beschreibungen und Bewertungen von Situationen, sowie von Menschen in Situationen
  3. (Reaktionen) = Die Gefühle, Verhaltensweisen und die Körperempfindungen in Situationen
 

Stärken-Schwächen-Analyse - Teil 2

 
Dipl.-Psych. Volker Drewes
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Dipl.-Psych. Volker Drewes
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