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Anti-Stressübung gegen sexuelle Störungen

 

Anti-Stressübung gegen sexuelle Störungen

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Anti-Stressübung gegen sexuelle Störungen

Das zum Download angebotene Übungsmodul dient dazu, sexuelle Probleme, wie z.B. Erektonsstörungen oder fehlende Lustempfindungen, mit Hilfe eines logisch in Einzelschritten aufgebauten Lernprogrammes abzubauen und besser damit umzugehen. Die ersten drei Schritte beschreiben die allgemeinen Inhalte des Lernprogrammes und sind Voraussetzung für Schritt 4, wo speziell das Thema "Sexuelle Schwierigkeiten" bearbeitet wird. Sollten Sie bereits die Grundlagen unseres Programmes kennen bzw. sich diese über unsere web-site "beratung-therapie.de", Unterrubrik "Lernprogramme", "Stärken-Schwächen-Analyse", angeeignet haben, können Sie dabei auch gleich zu Schritt 4 gehen.

 

Die Mythen über Sexualität

    Männer sollen bestimmte Gefühle nicht haben bzw. nicht zeigen

  • Bestimmte Gefühle werden in der Sozialisation von Männern häufig tabuisiert. Während es legitim ist, Aggressivität und Wut zu zeigen, müssen z.B. Schwäche, Unsicherheit, Angst und Verwundbarkeit kontrolliert und verheimlicht werden, um die eigene Männlichkeit aufrechtzuerhalten. Diese Tatsache erschwert aber den Aufbau von engen Beziehungen und erzeugt zusätzlich Stress. Dieser Stress kann sich wiederum negativ auf die eigene Potenz auswirken.

    Was beim Sex zählt ist Leistung

  • Der Anspruch an sich selber, beim Sex eine gute Leistung zu bringen, kann den Akt zu einem mechanisch ablaufenden Unternehmen degradieren. Wichtig ist dann lediglich eine möglichst gute und lang anhaltende Erektion zu haben und der Frau endlos viele Orgasmen zu verschaffen. Dieser Leistungsstress kann Versagensängste auslösen und den Spaß am Sex vermindern.

    Beim Sex ist der Mann immer der Aktive

  • Ein Mann muss immer der aktive im Bett sein und darf keine Hilfe von der Partnerin annehmen. Zusätzlich ist der Mann dafür verantwortlich, dass die Frau einen Orgasmus bekommt. Dazu braucht er weder hilfreiche Hinweise noch Stimulierung von einer Frau, denn allein der Anblick der Frau muss ausreichen. Auf diese Wiese ist es für den Mann schwierig, sich zu entspannen und Spaß zu haben.

    Ein echter Mann ist immer bereit und immer willig.

  • Von Männern wird erwartet, dass sie wie eine Maschine funktionieren, »drückt man nur den richtigen Knopf«. Doch auch das männliche sexuelle System ist kompliziert und reagiert empfindlich auf kleinste Störungen. Und was verbirgt sich auch schon hinter dem Begriff »richtiger Mann« - lediglich eine globale Personenbewertung!

    Körperkontakt muss zwingend zum Sex führen.

  • In pornographischen Modellen fehlt fast immer die Darstellung körperlicher Zuneigung, wie Zärtlichkeiten, Umarmungen etc.. Körperliche Zuwendung ohne Sex scheint es nicht zu geben.

    Sex ist gleichzusetzen mit Geschlechtsverkehr.

  • Sex dient heutzutage nicht mehr nur der Fortpflanzung. Es gibt also keinen Grund dafür, dass beim Austausch von körperlicher Zuneigung auch immer Geschlechtsverkehr stattfinden muss. Einen »normalen« oder »natürlichen« Ablauf von Sex gibt es nicht, und daher stehen jedem Menschen verschiedene Alternativen zur Verfügung, die eigene Sexualität auszuleben.

    Ohne Erektion ist Sex nicht möglich.

  • Es ist häufig so, dass, bleibt die Erektion beim Mann aus, die Frau es auf sich und ihre mangelnde Attraktivität bezieht, während der Mann nach Entschuldigen sucht oder wütend wird. Dieser Mythos setzt den Mann unter einen hohen Druck. Dabei ist es doch auch möglich, ohne Erektion Spaß zu haben.

    Unter gutem Sex ist immer eine steigende Erregung, die mit einem Orgasmus endet, zu verstehen.

  • Orgasmus endet, zu verstehen. Eine der typischen Vorstellungen beispielsweise der erotischen Literatur ist, dass Erregung immer kontinuierlich gesteigert werden muss. Dieser Sachverhalt verschweigt die Tatsache, dass es beim Sex auch Phasen mit Pausen, Reden und Lachen geben kann, was aber für die meisten Männer in ihrer Vorstellung nicht mit Leidenschaft und Manneskraft vereinbar scheint. Logischerweise führt diese Vorstellung ebenfalls zu einem enormen Druck. Doch wird dabei eine Grundtatsache der menschlichen Physiologie vergessen: Es ist rein körperlich nicht möglich, Aufmerksamkeit und Erregung über einen längeren Zeitraum auf einem konstant bleibenden hohen Niveau zu halten. Es ist eine biologische Tatsache, dass Erregung zu- und auch wieder abnimmt.

    Sex sollte auf jeden Fall natürlich und spontan sein.

  • Der hier angesprochene Mythos besagt, dass Sex etwas ganz natürliches ist, was sich spontan ergibt. Aus diesem Grund ist es also auch nicht notwendig, über Sex zu reden, sich darüber zu informieren, etwas zu lernen. Anders gesagt muss man sich nicht anstrengen und über Sex nachdenken. Dieser Ansicht steht die Tatsache entgegen, dass das gesamte Leben des Menschen - und das beinhaltet auch die Sexualität - von dem geprägt ist, was er in seiner Kultur und durch seine Eltern gelernt hat. In diesem Sinn gibt es keinen natürlichen Sex, sondern nur Normen, die Gesellschaftsgruppen aufstellen. Auch Sex wird gelernt und wer das nicht einsehen will, bleibt häufig unzufrieden.

    Das Leben ist ohne Sex nichts wert.

  • Wer diesem Mythos anhängt, setzt meist Sex mit dem Akt des Geschlechtsverkehrs gleich. Doch Sex ist viel mehr als der reine Akt. Zärtlichkeiten, Küsse, Umarmungen und vieles mehr ist auch ohne Erektion des männlichen Gliedes möglich. Selbst dann, wenn sich eine Person dazu entschließt oder dazu gezwungen ist, völlig auf Sexualität zu verzichten, verändert sich nur ein Teil des Lebens, doch ist nicht gleich das ganze Leben sinnlos. Es ist nicht nur derjenige ein richtiger Mann, der Sex erlebt.
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Dipl.-Psych. Volker Drewes
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