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Ausbildung

Gestalttherapie und Verhaltenstherapie

 

Gestalttherapie-Ausbildung

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur Ausbildung in Gestalttherapie, Gestaltpädagogik oder Gestaltcoaching direkt an das Gestaltinstitut Hamburg. Das GIH wurde im Jahr 1985 als eingetragener Verein gegründet. Es entwickelte sich aus 8-jähriger Dozententätigkeit an Fachhochschulen für Sozialpädagogik und am staatlichen Lehrerfortbildungsinstitut (IFL) der Stadt Hamburg. Diese Tätigkeit umfasste Fortbildung von Studenten der Sozialpädagogik und Lehrern aus dem Hamburger Schuldienst in Gestaltpädagogik und der Themenzentrierten Interaktionellen Methode (TZI).

Die Ausbilder des Instituts haben sowohl langjährige pädagogische als auch therapeutische Erfahrungen aus der Tätigkeit an Kliniken oder in sozialen Einrichtungen (Kinder-, Jugend- und Altenarbeit und Erwachsenenbildung) und aus der Arbeit mit Klienten aus eigener Praxis. Alle Ausbilder des GIH engagieren sich über ihre berufliche Arbeit hinaus für die Weiterverbreitung der Gestaltpädagogik und Gestaltberatung sowie der Gestalttherapie durch Lehrtherapie an Ausbildungsinstituten. Ihre Motivation begründet sich aus der durch langjährige gestalttherapeutische Arbeit gewonnenen Überzeugung, dass mit der Gestalttherapie und Gestaltpädagogik Verfahren vorliegen, die auf der Grundlage eines ganzheitlichen humanistischen Menschenbildes Entwicklung und Heilung in besonderer Weise ermöglichen.

Alle Ausbilder des GIH haben nach abgeschlossener Hochschulausbildung eine qualifizierte Ausbildung in Gestalttherapie und weitere Zusatzausbildungen in anderen Verfahren, wie z.B.: Gestaltpädagogik, Themenzentrierte Interaktionelle Methode, Körpertherapie, Tanz- und Bewegungstherapie, Musiktherapie, Kunsttherapie, Psychodrama, Systemische Familientherapie.

Die Ausbilder des GIH sind überwiegend bei den Mitbegründern der Gestalt- und Körpertherapie ausgebildet, die ihrerseits Kollegen oder Schüler von Laura und Fritz Perls waren, wie z.B.: Isadore From, Ruth Cohn, Werner Arnett, Frank Hatch, Gerald Kogan, Sid Gershenson, Elisabeth v. Godin, Cynthia Sheldon und Hildegund Heinel. Diese Ausbildungstradition gewährleistet eine authentische Weitervermittlung dieser inzwischen etablierten Therapieform, die in besonderer Weise den klinischen, sowie kulturellen Anforderungen unserer Zeit gerecht wird und so zur Entwicklung und Heilung des Menschen beitragen kann.

Die Dozenten des GIH sind im regelmäßigen lebendigen Austausch mit Kollegen, anderen Instituten, Dachverbänden, Hochschulen und Universitäten und tragen so zur Verfeinerung und Weiterentwicklung der Gestalttherapie bei.

 

Verhaltenstherapie-Ausbildung

Die Ausbildung in Verhaltenstherapie erfolgt an der Berliner Akademie für Psychotherapie, einer BDP (Bundesverband Deutscher Psychologen) Ausbildung in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin. Die Ausbildung ist nur für diplomierte Psychologen zugelassen, die darüber die Kassenzulassung für Verhaltenstherapie erwerben können. An der Berliner Akademie erfolgt die Psychotherapie-Ausbildung in unterschiedlichen Schwerpunkten:

Ausbildung im Schwerpunkt Verhaltenstherapie

VT-spezifische Zielsetzungen und Rahmenbedingungen

Die Ausbildung hat vier Zielsetzungen:

  • Erwerb vertiefter Kenntnisse der psychologischen, neurobiologischen, forschungsmethodischen und ethischen Grundlagen der Verhaltenstherapie,
  • Erwerb von therapeutischen Fertigkeiten in spezifischen Therapieverfahren,
  • Erwerb von störungsspezifischem Wissen und
  • Kompetenz in störungsspezifischen Verfahren

Eine enge Anlehnung an das geplante gemeinsame Curriculum aller Ausbildungsprogramme in Verhaltenstherapie ist vorgesehen.

VT-spezifische theoretische Ausbildung

  • Einführungsseminar (5 Std.)
  • Theoretische Grundausbildung (55 Std.)
  • Lerntheoretische und allgemeinpsychologische Grundlagen (30 Std.)
  • Neurobiologische Grundlagen (10 Std.)
  • Forschung und Evaluation (10 Std.)
  • Ethische Grundlagen (5 Std.)

Ausbildung diagnostischer und therapeutischer Basisfertigkeiten (190 Std.)

  • Verhaltenstherapeutisches Erstgespräch und Gesprächsführung (15 Std.)
  • Verhaltens- und Problemanalyse (auch therapiebegleitend) (15 Std.)
  • Motivierung, therapeutische Beziehung (5 Std.)
  • Befunderhebung und Indikationsstellung (30 Std.)
  • Anamneseseminar (20 Std.)
  • Evaluation (5 Std.)

Störungsspezifische Ausbildung (140 Std.)

  • Phobien / Panik / Traumatische Störungen (15 Std.)
  • Zwangsstörungen (5 Std.)
  • Affektive Störungen, besonders: Depression (15 Std.)
  • Schizophrenie (5 Std.)
  • Abhängigkeiten (10 Std.)
  • Psychopathologische Störungen (15 Std.)
  • Eßstörungen (5 Std.)
  • Sexuelle Störungen (5 Std.)
  • Partnerschaftsprobleme (10 Std.)
  • Störungen im Kindes- und Jugendalter (10 Std.)
  • Geriatrische Probleme (10 Std.)
  • Schmerz (5 Std.)
  • Persönlichkeitsstörungen (5 Std.)
  • Somatisierungsstörungen (5 Std.)

Die Seminare umfassen jeweils:

  • Definition, Klassifikation, Beschreibung der Störung
  • störungsspezifische Diagnostik
  • störungsspezifische Behandlungsverfahren
  • Indikation und Gegenindikation
  • Befunde zur Effizienz einzelner Verfahren
  • Fallseminare (20 Std.)

Methodenspezifische Ausbildung (130 Std.)

  • Entspannungsverfahren (10 Std.)
  • Konfrontation / Angstmanagement (10 Std.)
  • Operante Verfahren (10 Std.)
  • Imaginative Verfahren (10 Std.)
  • Erwerb sozialer Kompetenz (Einzel / Gruppe,) (10 Std.)
  • Kognitive und kognitiv-verhaltenstherapeutische Verfahren (15 Std.)
  • Streßbewältigung in der Gruppe (10 Std.)
  • Paar- und Familientherapie (10 Std.)
  • Besonderheiten verhaltenstherapeutischer Gruppentherapie (10 Std.)
  • Selbstmanagement- Verfahren (10 Std.)
  • Besonderheiten der VT mit Kindern (10 Std.)
  • Biofeedback (5 Std.)
  • Krisenintervention (5 Std.)
  • Rückfallprävention (5 Std.)

VT-spezifische Aspekte der Supervision

In der Supervision stehen folgende Aspekte im Mittelpunkt:

  • Korrekte Planung und Durchführung verhaltenstherapeutischer Therapien unter Berücksichtigung der institutionellen Rahmenbedingungen
  • Analyse der eigenen Betroffenheit und Selbsterfahrung in der Therapie
  • Analyse der Therapeut-Patient-Beziehung und der therapeutischen Interaktion

VT-spezifische Aspekte der Lehr-Therapie / Selbsterfahrung

Die Selbsterfahrung im Schwerpunkt VT findet in drei Formen statt:

  • Teilnahme an einem Selbstmodifikationsprogramm (20 Std.)
  • Teilnahme an einer verhaltenstherapeutischen Selbsterfahrung (110 Std. Gruppen-Selbsterfahrung und 50 Std. Einzel-Selbsterfahrung)
  • Selbsterfahrung als Dozent/in (10 Std.) bzw. bei der Vorstellung einer Behandlung in einem Fallseminar im Rahmen der klinisch-psychologischen Ausbildung an der HUB (10 Std.)
 

Literaturempfehlungen


 

Mehr Literaturempfehlungen zum Thema Therapie

Zu den Literaturtipps

 
[ggl horiz]
Dipl.-Psych. Volker Drewes
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Psychotherapie-Anfrage Berlin
Therapieplatz-Anfrage: 030/236 386 07

Dipl.-Psych. Volker Drewes
Kollwitzstr. 41
10405 Berlin

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