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Leistungsmotivation

Motivation und Erfolg in der Arbeit

 

Einleitung - theoretischer Hintergrund

Definitionen Motivation

"Sammelbezeichnung für all jene Prozesse, durch die psychisches angestoßen wird, zu einem möglichen Ziel führen kann und die als Bezeichnung die Verschiedenartigkeit der individuellen Handlungen erklären soll." (Benesch, 1994, S. 463).

Leistungsmotivation:
"Ein hypothetisches Konstrukt zur Erklärung inter- und intraindividueller Unterschiede bezüglich Richtung, Intensität und Konsistenz des Leistungsverhaltens. Inhaltlich läßt sich Leistungsmotivation beschreiben als Tendenz, die eigene Tüchtigkeit in allen Bereichen aufrechtzuerhalten und zu steigern, in denen man einen Gütemaßstab für verbindlich hält (Heckhausen, 1953)" (Arnold, Eysenck, Meili, 1991, S. 1234).

Die Leistungsforschung wurde auf dem Hintergrund einer neu entwickelten Motivationstheorie von McClelland und seiner Schule begründet (1963; 1969). Für McClelland ist bei der Definition eines Motivs ausschlaggebend, daß es sich um eine erfahrungsabhängige Verknüpfung der Erwartung einer Gefühlsänderung durch bestimmte auslösende Bedingungen handelt. Um verschiedene Motive abzugrenzen ist es wichtig, die Inhaltsklassen von Erwartungen zu unterscheiden. Bei der Leistungsmotivation bezieht sich die Erwartung positiver oder negativer Gefühlsänderungen auf das Erreichen oder Nicht-Erreichen des individuellen Zieles (Gütemaßstabes). Je nachdem ob Hoffnung auf Erfolg oder Furcht vor Mißerfolg vorherrschen, ist das Ergebnis ein Verhalten, das darauf abzielt, leistungsorientierte Situationen zu meiden oder sie bewußt zu suchen. Sind beide Komponenten gleich stark, gibt es einen Konflikt. McClelland entwickelte einen speziellen Test zur Erfassung der Leistungsmotivation. Weiterentwickelt wurde er von Atkinson und Heckhausen.

Atkinson schlug im Jahr 1957 ein Modell zur Erklärung des Risikoverhaltens vor. Leistungsorientiertes Verhalten wird in diesem Modell als das Resultat einer Tendenz zum Aufsuchen oder zum Vermeiden von Situationen gesehen. Erfolg wird gesucht, wenn man die Erwartung hat sein Ziel zu erreichen. Aus Angst vor Mißerfolg werden leistungsorientierte Situationen vermieden.

 

Steigerung der Leistungsmotivation

Im Berufsleben aber auch privat steht man häufig vor der Aufgabe, sich und andere Menschen zu motivieren, sei es für ein Projekt, eine Aktion oder irgendein Vorhaben. Schon allein wenn man einen Wochenendausflug oder eine Party organisieren will, muß man andere Menschen motivieren und natürlich zuerst sich selbst motivieren. Vielen Menschen fällt das sehr schwer.

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Motivation versus Manipulation

Menschen, die wirklich motiviert sind, sind von sich aus bereit, ihre Bestes zu geben und engagieren sich aus einer inneren Überzeugung heraus. Sie sind persönlich an einem guten Ergebnis interessiert. Natürlich kann man versuchen, Menschen durch Angst und Druck zu etwas zu bringen, was man will, doch das ist keine Motivation sondern Manipulation.

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Wie motiviere ich konstruktiv?

Anhand eines einfachen Beispieles kann klar gemacht werden, worauf es bei der Motivation ankommt (nach Kurt Hank: Die Kunst der Motivation IN: www.zeitzuleben.de). In einem Mannschaftsspiel findet man alle Elemente einer gut motivierten Gruppe von Menschen

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Literaturempfehlungen


 

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Zu den Literaturtipps

 
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