“Was pas­siert, wenn man Aggres­si­on nicht gegen ande­re, son­dern gegen sich selbst rich­tet?”

Die Wut ist eine Emo­ti­on, die nach Außen drängt. Sie will und muß sich Bahn schla­gen, eine ener­ge­ti­sche Ladung, die sich befrei­en will. Wir haben gese­hen, wie man sie in gesun­de Aggres­si­on umwan­deln kann: Indem man der Situa­ti­on ent­spre­chend ange­mes­sen reagiert.

Aggres­si­on läßt sich manch­mal auch in etwas Krea­ti­ves umwan­deln. Beim Malen eines Bil­des, beim Wett­kampf im Sport, hier gibt es vie­le Bei­spie­le. Aber Ach­tung: die­ses “Umlei­ten” funk­tio­niert nur solan­ge, wie sie vor der eige­nen Per­son stand­hält und auch glaub­wür­dig ist.

Wenn aber die Befrei­ung und auch die “Umlei­tung” nicht gelin­gen, dann bahnt sich die aggres­si­ve Ener­gie ihren Weg nach Innen und rich­tet sich gegen das Indi­vi­du­um selbst. Das sind dann die Ursa­chen von Selbst­vor­wür­fen, nega­ti­ven Gedan­ken, Scham- und Schuld­ge­füh­len. Gera­de die bei­den letz­te­ren kön­nen einen Men­schen in einen kriegs­äh­li­chen Zustand brin­gen, was zu Gefüh­len wie Ohn­macht und Ver­zweif­lung füh­ren kann. Hier liegt ein häu­fi­ger Grund von Depres­sio­nen.

Übung:

Schau­en Sie sich doch bit­te ein­mal unse­re Anti-Stressübung gegen Ärger an. Die­ses recht umfang­rei­che Pro­gramm kann Ihnen dabei hel­fen, mit den nega­ti­ven Begleit­erschei­nun­gen und Fol­gen von unge­mes­se­ner Wut umzu­ge­hen.

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Der psychologische Gedanke