“Die Dik­ta­tur des Virus: Gren­zen und Grenz­brü­che”

Es gibt ein schö­nes For­schungs­er­geb­nis im Zusam­men­hang mit Krea­ti­vi­tät, Erfolg und Über­schrei­tung von Ver­kehrs­re­geln (lei­der habe ich die Quel­len­an­ga­be nicht mehr parat). Unter­sucht wur­de, inwie­weit das Über­schrei­ten von Regeln bei Taxi­fah­rern inner­halb eines gewis­sen Rah­mens zu einem Vor­sprung gegen­über den­je­ni­gen füh­ren kann, die sich immer strikt an die Regeln hal­ten. Wahr­schein­lich wür­den wir vom All­tags­ver­ständ­nis her auch sofort anneh­men, dass …

“Eksta­se und Übung”

“Die Aus­schwei­fung führt zum Palast der Weis­heit”. Wil­liam Bla­ke. (orig.  The road of excess leads to the palace of wis­dom.)
“Übung macht den Meis­ter”. Deut­sches Sprich­wort.

Im Leben stellt sich immer wie­der die Fra­ge — und dies von uns selbst aus­ge­hend, oder von Außen an uns her­an­ge­tra­gen — wel­chen Prin­zi­pi­en für unse­re Lebens­füh­rung wir fol­gen wol­len. Mir ist natür­lich bewusst, …

“Wor­auf läßt sich die unter­schied­li­che Inten­si­tät unse­rer Emo­tio­nen zurück­füh­ren? #Spi­no­za 7 Teil 2”

Die Fra­ge, wovon die Stär­ke unse­rer Emo­tio­nen abhängt, beschäf­tigt uns jetzt wei­ter im zwei­ten Teil zum Fünf­ten Lehr­satz von Spi­no­za.

Fort­set­zung des Kapi­tels:

Über die Macht der Erkennt­nis, oder die mensch­li­che Frei­heit

Fünf­ter Lehr­satz

Der Affekt gegen ein Ding, das wir uns schlecht­hin vor­stel­len, also weder als not­wen­dig noch als mög­lich noch als zufäl­lig, ist, bei sonst glei­chen Umstän­den,

“Der “Glä­ser­ne Pati­ent” im Gesund­heits­we­sen”

Anfang der 80er Jah­re habe ich mit mei­ner psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Tätig­keit begon­nen. Schon damals (und erst recht damals) war die psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung Vor­ur­tei­len und nega­ti­ven Bewer­tun­gen aus­ge­setzt. Ich erin­ne­re mich, dass vor allem von beam­te­ten Pati­en­ten der Wunsch geäu­ßert wur­de, pri­vat zu bezah­len, um nicht mit ihren per­sön­li­chen Daten in irgend­ei­nem Sys­tem zu lan­den, das die­se Infor­ma­tio­nen zu eige­nen Zwe­cken wei­ter­ver­ar­bei­ten …

“Wor­auf läßt sich die unter­schied­li­che Inten­si­tät unse­rer Emo­tio­nen zurück­füh­ren? #Spi­no­za 7 Teil 1”

Wir beschäf­ti­gen uns mit der Fra­ge, wor­auf die Stär­ke von Emo­tio­nen zurück­zu­füh­ren ist und wel­che Kon­se­quen­zen dies für unser Ver­hal­ten hat.

Fort­set­zung des Kapi­tels:

Über die Macht der Erkennt­nis, oder die mensch­li­che Frei­heit

Fünf­ter Lehr­satz

Der Affekt gegen ein Ding, das wir uns schlecht­hin vor­stel­len, also weder als not­wen­dig noch als mög­lich noch als zufäl­lig, ist, bei sonst glei­chen

“Über das Selbst #2”

Um den Begriff des „Selbst“ zu ver­ste­hen, kön­nen wir ihn auch von zusam­men­ge­setz­ten Begrif­fen, in denen das Wort „Selbst“ vor­kommt, abgren­zen:

Bei­spie­le sind:

1. Das „Selbst-Konzept“: Ein Kon­zept des eige­nen Selbst hat man, wenn man Ideen dar­über ent­wi­ckelt, wer man ist und wenn man wie­der­keh­ren­de Ver­hal­tens­wei­sen erwirbt, die zu einem selbst „pas­sen“ – oder

2. Das „Selbst-Ideal“: Hier ent­wi­ckelt man …

“Es gibt kei­ne Tren­nung zwi­schen Kör­per und Geist. #Spi­no­za 6”

Kom­men wir zum Vier­ten Lehr­satz in unse­rer Rei­he “Hil­fe zur Selbst­hil­fe nach Spi­no­za”. Hier wird noch ein­mal fest­ge­stellt, dass sowohl die “Kör­per­erre­gun­gen” — in der Wis­sen­schaft spre­chen wir heu­te auch von psy­cho­phy­sio­lo­gi­schen Emo­ti­ons­mus­tern — als auch die Affek­te und die damit ver­knüpf­ten Gedan­ken ein und dem­sel­ben Prin­zip unter­lie­gen und man somit das eine nicht erwäh­nen kann ohne auf das ande­re …

“Über das Selbst #1”

Benut­zen wir nicht alle ab und an Begrif­fe wie „Selbst­be­wusst­sein“, „Selbst­ver­wirk­li­chung“ oder ein­fach nur das Wort „Selbst“, z.B. in der Auf­for­de­rung „Bleib du selbst!“? Aber was ist eigent­lich mit die­sem Begriff gemeint? Was genau ist denn eigent­lich die­ses „Selbst“, über das wir manch­mal nach­den­ken oder das wir desöf­te­ren und „selbst“-verständlich her­bei­be­mü­hen?

Oft ist es ja ein­fa­cher zunächst ein­mal zu defi­nie­ren, …

“Wie kön­nen wir nega­ti­ve Affek­te bzw. Gefüh­le über­win­den? #Spi­no­za 5”

In sei­nem drit­ten Lehr­satz beschäf­tigt Sich Spi­no­za mit der Fra­ge, was genau nega­ti­ve Gefüh­le auf­recht erhält, wie die­se Affek­te mit unse­ren Gedan­ken bzw. geis­ti­gen Vor­stel­lun­gen ver­bun­den sind und schließ­lich, wie wir die­se nega­ti­ven Affek­te über­win­den kön­nen.

Dabei ist die Klar­heit und Ein­fach­heit sei­ner The­se und die Begrün­dung her­aus­ra­gend — manch­mal ist es eben wirk­lich so, dass das Schwie­ri­ge in sei­nem …

“Angst und Begeg­nung”

Isa­bel zu Pierre in Mel­vil­les Roman “Pierre oder die Dop­pel­deu­tig­kei­ten”

Es ist nur so, wenn Men­schen sich wei­gern, das Unge­wöhn­li­che in man­chen Per­so­nen anzu­er­ken­nen und auch die Umstän­de, die sie umge­ben, dass dann fal­sche Vor­stel­lun­gen genährt wer­den, und ihre Gefüh­le ver­letzt wur­den.

(It is only when peop­le refu­se to admit the uncom­mon­ness of  some per­sons  and the cir­cum­s­tan­ces sur­roun­ding them, …

Der psychologische Gedanke