“In wel­chem Maß ist Aggres­si­on noch gesund und ab wann ist sie schäd­lich?”

Was “gesun­de” Aggres­si­on betrifft, haben wir ver­sucht zu zei­gen. Was aber ist “schäd­li­che” Aggres­si­on?

Hier­zu kön­nen wir die grund­sätz­li­che Über­le­gung ein­füh­ren, dass eige­ne Wün­sche, wenn sie frus­triert oder nicht erfüllt wer­den, unwei­ger­lich zu der Emo­ti­on “Wut” füh­ren. Jetzt kommt es dar­auf an: was genau sind das für eige­ne Wün­sche? An wen rich­ten sie sich?

Und vor allem: Sind die­se Wün­sche …

“Ab wann spricht man eigent­lich von Aggres­si­on?”

Der Begriff “Aggres­si­on” ist aus dem Latei­ni­schen her­ge­lei­tet, und zwar von dem Wort “aggre­di”, her­an­ge­hen an etwas, angrei­fen. Ich bevor­zu­ge die neu­tra­le Bedeu­tung “an eine Sache her­an­ge­hen”, weil es der bio­lo­gi­schen Funk­ti­on des Orga­nis­mus, sich in der Umwelt zu ori­en­tie­ren und sich durch­zu­set­zen am ehes­ten ent­spricht. Wir befin­den uns hier also auf einer ent­wick­lungs­ge­schicht­lich frü­hen Stu­fe, in der die grund­le­gen­den …

“Coro­na und (kogni­ti­ve) Denk­feh­ler”

Bei der Beur­tei­lung der Corona-Krise müs­sen oft Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den. Es erscheint hier fol­ge­rich­tig, auf psy­cho­lo­gi­sches Fach­wis­sen zurück­zu­grei­fen, das als “Ent­schei­dungs­theo­rie” bekannt ist. Lei­der ist es in der Rea­li­tät aber so, dass sol­ches Fach­wis­sen — gera­de wenn es um psy­cho­lo­gi­sche Inhal­te geht — nur wenig berück­sich­tigt wird. War­um das so ist, ist eine ande­re Fra­ge, die ich mir für spä­ter …

“Coro­na und die Wirt­schaft. Finanz­hil­fen und Zuschüs­se”

Gegen­wär­tig  ste­hen sich zwei Kri­sen­her­de ein­an­der gegen­über. Zum einen der Corona-Virus mit allen medi­zi­ni­schen Fol­gen, zum ande­ren die wirt­schaft­li­chen Fol­gen für unser Land. Hier stellt sich immer mehr die Fra­ge, wie schnell und unter wel­chen Bedin­gun­gen Gel­der an Unter­neh­men und Bür­ge­rIn­nen aus­ge­zahlt wer­den. Errei­chen uns die ver­spro­che­nen Zuschüs­se und Kre­di­te recht­zei­tig? Was ist über­haupt recht­zei­tig? Und wer fällt even­tu­ell durch das Ras­ter der berech­tig­ten …

“Coro­na und Krea­ti­vi­tät”

Ist Ihnen auch schon auf­ge­fal­len, dass in vie­len Talk­shows oder Inter­views dar­auf hin­ge­wie­sen wird, wel­che gro­ße Chan­ce doch in der gegen­wär­ti­gen Corona-Krise ver­bor­gen sein könn­te — näm­lich die Zeit in der Iso­la­ti­on dazu zu nut­zen, krea­tiv zu sein? Oder sogar erst recht krea­tiv zu sein, weil man ja “vor der Kri­se” gar nicht die Mög­lich­keit gehabt habe; man war viel­leicht …

“Coro­na und Hams­ter­käu­fe”

Die zuneh­men­de Zahl von Hams­ter­käu­fen sorgt für Auf­re­gung. Dies ist unter einem ethisch-moralischen Gesichts­punkt nach­zu­voll­zie­hen. Bei einer wis­sen­schaft­lich psy­cho­lo­gi­schen Betrach­tungs­wei­se aller­dings muss man zu einem ande­ren Schluß kom­men. Es ist näm­lich ein Vor­ur­teil zu glau­ben, der Mensch habe sich im Lau­fe sei­ner stam­mems­ge­schicht­li­chen Ent­wick­lung zu einem “höhe­ren Wesen” ent­wi­ckelt. Dem ist nicht so. Das evo­lu­tio­nä­re Erbe ist immer noch aktiv …

“Zur aktu­el­len Corona-Krise”

Die Reak­tio­nen auf die aktu­el­le Kri­se kön­nen sehr unter­schied­lich sein, manch­mal sogar para­dox. Dies kann dann pas­sie­ren, wenn Men­schen, die unter einer Depres­si­on lei­den, ihre eige­nen sym­ptom­be­zo­ge­nen Ängs­te plötz­lich in einem ande­ren Licht wahr­neh­men und ihre per­sön­li­che Pro­ble­ma­tik im Ver­hält­nis zu der tat­säch­li­chen, rea­len Gefahr anfan­gen zu rela­ti­vie­ren. Dies ist eine gesun­de und hilf­rei­che Reak­ti­on, da das eige­ne Lei­den nun …

“Depres­si­on und Iso­la­ti­on / Iso­liert­heit”

Im Lau­fe einer Depres­si­on ent­wi­ckelt sich bei vie­len ein sozia­les Rück­zug­ver­hal­ten, dass über kurz oder lang zu einer Iso­la­ti­on bzw.. Iso­liert­heit des Indi­vi­du­ums führt. Die­se äuße­re Iso­liert­heit geht ein­her mit einem inne­ren Gefühl von Ver­las­sen­sein, Nie­der­ge­schla­gen­heit und einem Gefühl der Unver­bun­den­heit. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit ande­ren ist gestört; man ent­wi­ckelt mög­li­cher­wei­se Schuld- und Scham­ge­füh­le, die wie­der­um die Ten­denz ver­stär­ken, Kon­tak­te zu …

“Depres­si­on: Grund­übung in der Vor­stel­lung”

In Zusam­men­hang mit den Inhal­ten der ein­zel­nen Bei­trä­ge wer­den ab und an auch Übun­gen ange­bo­ten, die Sie in den Stand ver­set­zen sol­len, einer auf­kom­men­den oder bestehen­den Depres­si­on (oder auch all­ge­mein einer “schlech­ten Stim­mung”) selbst etwas Posi­ti­ves ent­ge­gen­zu­set­zen bzw. die­se bes­ser kon­trol­lie­ren zu kön­nen. Da die meis­ten Übun­gen in der Vor­stel­lung (men­ta­les Trai­ning) ablau­fen, bau­en sie auf fol­gen­der Grund­übung auf:

Neh­men Sie sich für unge­fähr …

“Depres­si­on: Grund­an­nah­men”

Wenn wir uns mit dem Phä­no­men “Depres­si­on” beschäf­ti­gen, stel­len wir fest, dass sehr vie­le unter­schied­li­che Erklä­run­gen, Defi­ni­tio­nen und Betrach­tungs­wei­sen exis­tie­ren. Das liegt dar­an, dass die Exper­ten auf die­sem Gebiet immer aus der Sicht ihres eige­nen Fach­be­rei­ches vor­ge­hen: so wird ein Neu­ro­lo­ge eher die Hirn­struk­tu­ren und-vorgänge her­an­zie­hen; ein Gene­ti­ker die gene­ti­schen Ein­flüs­se, ein Sozio­lo­ge die gesell­schaft­li­chen Hin­ter­grün­de etc. etc. Des­we­gen ist …

Der psychologische Gedanke