“Wor­auf läßt sich die unter­schied­li­che Inten­si­tät unse­rer Emo­tio­nen zurück­füh­ren? #Spi­no­za 7 Teil 2”

Die Fra­ge, wovon die Stär­ke unse­rer Emo­tio­nen abhängt, beschäf­tigt uns jetzt wei­ter im zwei­ten Teil zum Fünf­ten Lehr­satz von Spi­no­za.

Fort­set­zung des Kapi­tels:

Über die Macht der Erkennt­nis, oder die mensch­li­che Frei­heit

Fünf­ter Lehr­satz

Der Affekt gegen ein Ding, das wir uns schlecht­hin vor­stel­len, also weder als not­wen­dig noch als mög­lich noch als zufäl­lig, ist, bei sonst glei­chen Umstän­den,

“Über psy­cho­lo­gi­sche Kon­flik­te und die Inte­gra­ti­on schein­bar unver­ein­ba­rer Gegen­sät­ze. #Spi­no­za 1”

Baruch de Spi­no­za hat eine logisch auf­ge­bau­te Theo­rie mensch­li­cher Affek­te, des Geis­tes (also des Den­kens), der Kör­per­emp­fin­dun­gen und des dar­aus resul­tie­ren­den Han­delns ent­wi­ckelt. Die­se logisch auf­ge­bau­ten The­sen möch­te ich her­an­zie­hen, um eine bes­se­re Ein­sicht in die eige­ne, see­li­sche Ver­fas­sung bzw. das eige­ne psy­chi­sche Lei­den zu ermög­li­chen.

Spi­no­zas Theo­rie (Ethik) folgt dabei einem logi­schen Auf­bau von Axio­men, Lehr­sät­zen und Beweis­füh­run­gen. Unter …

Der psychologische Gedanke