Liebe Leserin, lieber Leser!

Herzlich möchte ich Sie einladen zu meinem neuen Blog auf Beratung-Therapie.de. Zunächst etwas zu meiner Person. Ich bin Volker Drewes, 62 Jahre alt, und arbeite seit nunmehr 35 Jahren als selbständiger Psychologe in einer therapeutischen Praxis. Zu meiner Vita können Sie an anderer Stelle gerne mehr erfahren.

Mein Anliegen in diesem Blog ist, verschiedene psychologische Themen zu behandeln – und zwar so, dass sie verständlich rüberkommen, immer einen Praxisbezug haben und vor allem einen realen Hintergrund: nämlich die Erfahrungen, die ich selbst mit meinen Klientinnen und Klienten im Laufe meiner Arbeitszeit habe machen dürfen. Natürlich geht es auch um die theoretische Seite der Medaille; doch diese soll immer den erfahrungsbezogenen Details, die sich aus den mannigfaltigen Gesprächen ergeben haben, folgen.

Die Themen können ganz unterschiedlicher Natur sein; sicherlich spiegeln sie ein breites Spektrum psychologischen Erfahrungswissens wieder: das Gesundheitsthema No 1 „Depression“ mit all seinen verschiedenen Gesichtern, das existentielle Thema der „Angst“ in all ihren Erscheinungsformen, das Thema der „Hungerkrankheiten“ (Magersucht, Bulimie), das Thema des „Traumas“, das post-post-moderne Thema der nie endenden „Beziehungskrise“ bzw. „-störung“ – als die ewig unerfüllt bleibende Suche nach Freiheit und Bindung – schließlich das gesellschaftliche Thema der „Sexualstörungen“ bzw. der „Sexualität“ überhaupt, als letzte Fluchtstation des zerrissenen Individuums mit seiner Sehnsucht nach Authentizität und Kontakt.

Wichtig erscheint uns aber auch die Einbettung dieser Themen in ein gesellschaftliches, je vorgegebenes Korsett: der Mensch als ausgelieferte Kreatur an die Machenschaften seiner selbst in einer sich immer schneller drehenden, kapitalistischen Un-Welt, die ihn in die Besuchszimmer der professionellen und semi-professionellen Helfer treibt, wo sie entweder sitzen, liegen, schreien, sich aufeinander wälzen * und andere ver-rückte Dinge tun – nur um wieder etwas von sich zu SPÜREN, sich SELBST zu spüren, zu LEBEN.

*Es gibt inzwischen sogenannte Kuschelgruppen, in denen man ersatzweise Wärme und Geborgenheit mit Unbekannten „buchen“ kann

Lassen Sie uns beginnen.