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Therapie der Gefühle

Prozessforschungen und Entwicklung

 

Forschungsbefunde zur Gestalttherapie 2006

"Wer ernsthaft interessiert ist, seine therapeutischen Überzeugungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu revidieren, wird von diesem beeindruckenden Bericht sehr viel profitieren, auch wenn es ab und an etwas schmerzt." (aus dem Vorwort von Prof. Willi Butollo*1)

Das Buch „Therapie der Gefühle–Forschungsbefunde zur Gestalttherapie“ von Uwe Strümpfel wendet sich gleichermaßen an praktisch und wissenschaftlich arbeitende Therapeuten, wie auch an Interessierte, die im Erfahrungsschatz der Gestalttherapie nach Untersuchungen zu bestimmten Themenbereichen Ausschau halten können.

"... das vorliegende Buch zeigt, in sorgfältigen, detaillierten und durchaus kritischen Analysen einer Fülle von Studien über Gestalttherapie, dass derartige Forschungsarbeiten, bei Anerkennung aller Schwächen, eine wesentliche und unschätzbare Erweiterung des Spektrums von Rückmeldungen darstellen, die wir für unsere therapeutische Arbeit dringend brauchen" (Prof. Willi Butollo*1).

 

Neue Modelle zur Bedeutung der Gefühle in der Therapie

Allgemein wird in den Psychotherapieverfahren unterschiedlicher Schulen die Bedeutung von Emotionen zunehmend anerkannt. Dabei kommt der Modellentwicklung durch Greenberg, Rice & Elliott (1993, 2003) besondere Bedeutung zu. Analog zum Schemabegriff von Piaget enthalten „emotionale Schemata“ immer auch Situations- und Handlungsaspekte bis zu konkreten Verhaltensplänen.

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Prozessforschung: Träume, Metaphern, Körperbilder und wichtige Therapiemomente

Relevante Verlaufscharakteristika von erlebnisaktivierenden gestalttherapeutischen Interventionen wurden auf verschiedenen Prozessebenen (Mikro- und Makroebene) ausgewiesen.

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Prozessforschung: Konfliktlösung

In einer Serie von Untersuchungen ließ sich konsistent belegen, dass gestalttherapeutische Interventionen stärkere Erfahrungstiefe und emotionale Aktivierung evozieren als (a) empathisches Spiegeln (b) emotionales Fokussieren und (c) kognitives Problemlösen.

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Prozessforschung: Konfrontation durch Erfahren

Orlinsky, Grawe und Parks (1994) bringen Merkmale von therapeutischen Prozessen in Verbindung mit den Therapieergebnissen. Ein wichtiger Befund der Autoren ist, dass eine therapeutische Herangehensweise, die „prozesshaftes Erfahren im Hier und Jetzt“ fördert, in einem positiven Zusammenhang mit einem guten Therapieergebnis steht. Diese Herangehensweise, die Aufmerksamkeit auf das unmittelbar prozessual aktivierte Erleben und Verhalten, das ein Patient aktuell im therapeutischen Geschehen hat, zu lenken, bezeichnen die Autoren als „experiential confrontation“.

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Therapeutische Strategien zur Emotions- und Erfahrungsaktivierung

Bei den untersuchten gestalttherapeutischen Sequenzen ließen sich verschiedene Varianten von therapeutischen Mikrostrategien identifizieren, die zu Veränderungen im Sinne einer intensivierten emotionalen Spannung beim Klienten in der Therapie führen.

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Die Entwicklung der prozess-erfahrungsorientierten Therapie durch Greenberg, Rice und Elliott

An der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis wurde in den 90er Jahren von Greenberg, Rice & Elliot (1993) die prozess-erfahrungsorientierte Therapie (P/E) begründet. Im Hintergrund stehen die Forschungsstudien, die zeigen, daß gestalttherapeutische Interventionen emotionale Prozesse in spezifischer Weise aktivieren. Die Therapietheorie macht in vieler Hinsicht das explizit, was in der Gestalt- und klientenzentrierter Therapie intuitiv entwickelt wurde.

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Wirksamkeitsforschung: Vergleich humanistische mit anderen Therapien

Viele akademische Psychotherapieforscher und insbesondere kognitiv-behavioral orientierte Therapeuten vertraten lange die Ansicht, dass humanistische Therapien den kognitiv-behavioralen Therapien in der Effektivität unterlegen sind. Elliott hatte in verschiedenen Metaanalysen Studien, die Vergleiche zwischen humanistischen und behavioralen Therapien vornehmen, unter dem Gesichtspunkt reanalysiert, welcher therapeutischen Schule die jeweilige Forschergruppe zugehörte (zuletzt: Elliott et al. 2004).

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Wirksamkeitsforschung: Vergleich Verhaltenstherapie und Gestalttherapie / andere erfahrungsorientierte Therapien

Auf der Basis von vorliegenden Therapievergleichsstudien wurden hier vom Autor metaanalytische Vergleiche zwischen prozess-erfahrungsorientierter/Gestalt- und kognitiv-behavioraler Therapie durchgeführt.

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Wirksamkeitsforschung: Vergleich Gestalttherapie und andere erfahrungsorientierte Therapien

Insgesamt gehen in die Wirksamkeitsprüfungen die Daten von ca. 4500 Patienten aus der klinischen Praxis ein. Von diesen wurden ca. 3000 Patienten unter gestalttherapeutischen Behandlungsbedingungen, die übrigen mit anderen therapeutischen Verfahren behandelt oder blieben als Kontrolle unbehandelt. Tabelle 1 enthält außerdem 176 Einzelfallberichte und- analysen zu verschiedenen Themenbereichen. Etwa 2/3 der 38 Wirksamkeitsstudien enthalten Daten einer Kontroll- oder Vergleichsgruppe.

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Zu den Literaturtipps

 
[ggl horiz]
Dipl.-Psych. Volker Drewes
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