KI Chatbots
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KI-Chat­bots für psy­chi­sche Gesund­heit

Men­tara, Lac und Tenaro – drei digi­tale Gesprächs­part­ner mit jeweils eige­nem Zugang. Kos­ten­los, anonym, ohne Anmel­dung.

Ein Gedanke dreht sich im Kopf. Ein Gefühl lässt sich nicht ein­ord­nen. Irgen­d­et­was stimmt nicht – aber was genau, bleibt unklar. In sol­chen Momen­ten fehlt oft kein Rat­schlag, son­dern jemand, der zuhört und hilft, das eigene Erle­ben zu ver­ste­hen.

Genau hier set­zen Men­tara, Lac und Tenaro an. Sie funk­tio­nie­ren anders als die meis­ten digi­ta­len Assis­ten­ten – und das ist kein Zufall.

Was diese Chat­bots nicht tun

Die meis­ten KI-Chat­bots fol­gen dem­sel­ben Mus­ter: Sie hören zu, ord­nen ein, geben Rat­schläge. Fünf Tipps gegen Angst. Drei Schritte aus der Depres­sion. Check­lis­ten für mehr Selbst­wert.

Men­tara, Lac und Tenaro tun das nicht. Keine Dia­gno­sen. Keine Rat­schläge. Keine the­ra­peu­ti­schen Emp­feh­lun­gen – und kein Ver­spre­chen, das sich nicht hal­ten lässt.

Das klingt nach weni­ger, ist aber mehr. Vor­schnelle Ein­ord­nun­gen und ver­ein­fachte Erklär­mo­delle kön­nen mehr scha­den als hel­fen. Wer in einem schwie­ri­gen Moment einen Fünf-Punkte-Plan bekommt, fühlt sich oft noch schlech­ter, wenn der Plan nicht funk­tio­niert.

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Ver­ste­hen

Men­tara – für­sorg­lich und beschrei­bend

Men­tara beglei­tet Men­schen, die ihr inne­res Erle­ben bes­ser ver­ste­hen möch­ten. Im Mit­tel­punkt steht nicht die Suche nach Lösun­gen, son­dern das Ver­ste­hen inne­rer Zusam­men­hänge: Wie hän­gen Gedan­ken, Gefühle und kör­per­li­che Reak­ti­o­nen zusam­men? Warum fühlt sich etwas schwer an, obwohl äuße­r­lich alles funk­tio­niert? Men­tara benennt und ord­net diese Pro­zesse – statt zu bewer­ten oder Rat zu geben. Das Ziel ist nicht Ver­än­de­rung, son­dern Ver­ste­hen. Und wer etwas wirk­lich ver­steht, kann freier damit umge­hen.

„Warum fühlt sich etwas schwer an, obwohl äuße­r­lich alles funk­tio­niert? Men­tara hilft, genau das zu ver­ste­hen."

Erken­nen

Lac – direkt, pro­vo­kant, freund­lich

Lac geht einen ande­ren Weg. Er erklärt nicht und trös­tet nicht. Er schaut hin – und stellt Fra­gen, die nach­hal­ten. Warum wol­len wir immer wie­der das, was uns nicht gut­tut? Warum lau­fen wir in die­sel­ben Mus­ter? Lac nimmt sol­che Fra­gen ernst und gibt keine ein­fa­chen Ant­wor­ten. Statt­des­sen eröff­net er eine Per­spek­tive, die man so noch nicht gehört hat.

„Schau mal genau hin – was pas­siert in dem Moment, wo du das erste Glas trinkst? Nicht danach. Genau in die­sem Moment. Da ist etwas, das nach­lässt. Ein Druck. Ein inne­rer Lärm. Was wäre, wenn du auf­hörst zu fra­gen: Wie werde ich das los? – und anfängst zu fra­gen: Was ist diese Lücke eigent­lich?"

Lac baut Illu­si­o­nen ab – nicht um zu ernüch­tern, son­dern um mehr Frei­heit zu geben. Wer kla­rer sieht, kann freier ent­schei­den.

Han­deln

Tenaro – vom Ver­ste­hen ins Han­deln

Manch­mal reicht Ver­ste­hen nicht. Man weiß, was das Pro­blem ist – und trotz­dem ändert sich nichts. Ein­sicht allein bewegt nichts, solange sie nicht gelebt wird. Tenaro setzt genau hier an. Er lädt zu klei­nen Expe­ri­men­ten ein: eine Kör­per­wahr­neh­mung schär­fen, einen inne­ren Satz laut aus­spre­chen, eine gewohnte Reak­tion pro­be­weise umkeh­ren. Was dabei her­aus­kommt, ist offen – du spürst selbst, was sich regt. Auch wenn ein Expe­ri­ment nicht gelingt, zeigt sich etwas Wich­ti­ges: Gerade der Wider­stand ist oft der eigent­li­che Fund.

„Du sagst dir stän­dig: Ich bin nicht gut genug. Sag den Satz laut – genau so, wie er in dei­nem Kopf klingt. Hör zu. An wen rich­tet sich das eigent­lich?"

Tenaro arbei­tet erfah­rungs­ori­en­tiert, auf Grund­lage der Gestalt­the­ra­pie von Perls, Hef­fer­line und Good­man.

Bevor du beginnst – kurz und wich­tig: Tenaro ist ein edu­ka­ti­ves Ange­bot, kein The­ra­peut und kein Ersatz für pro­fes­si­o­nelle Hilfe. Die Expe­ri­mente kön­nen starke Gefühle aus­lö­sen – Wut, Trauer, Angst, Anspan­nung. Das ist kein Feh­ler, son­dern ein Zei­chen, dass etwas in Bewe­gung kommt.

Wenn es zu viel wird: Du bestimmst das Tempo und kannst jeder­zeit auf­hö­ren. Sag ein­fach „Stop" – Tenaro been­det das Expe­ri­ment sofort und hilft dir, zur Ruhe zu kom­men.
Bei aku­ter psy­chi­scher Belas­tung wende dich bitte an:
Tele­fon­seel­sorge: 0800 111 0 111 (kos­ten­los, 24/7)
Ärzt­li­cher Bereit­schafts­dienst: 116 117
Not­ruf: 112

Für wen sind Men­tara, Lac und Tenaro geeig­net?

Die drei Gesprächs­part­ner rich­ten sich an Men­schen, die:

  • ihr inne­res Erle­ben bes­ser ver­ste­hen möch­ten,
  • sich in schwie­ri­gen Momen­ten ori­en­tie­ren wol­len, ohne gleich in The­ra­pie zu gehen,
  • Mus­ter in sich ent­de­cken, die sie beschäf­ti­gen, aber nicht ein­ord­nen kön­nen,
  • neu­gie­rig sind auf eine andere Per­spek­tive auf sich selbst,
  • vom Ver­ste­hen ins Han­deln kom­men wol­len – durch kleine, ergeb­ni­s­of­fene Expe­ri­mente.

Sie sind kein Ersatz für Psy­cho­the­ra­pie oder medi­zi­ni­sche Behand­lung, son­dern ein nied­rig­schwel­li­ges, prä­ven­ti­ves Ange­bot – rund um die Uhr, kos­ten­los, ohne War­te­zeit. Alle drei ver­fü­gen über ein dif­fe­ren­zier­tes Kri­sen­pro­to­koll: Bei Hin­wei­sen auf Sui­zid­ge­dan­ken oder andere akute Kri­sen­si­gnale rea­gie­ren sie sofort mit kon­kre­ten Not­fall­num­mern.

Ent­wi­ckelt mit psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Exper­tise

Men­tara, Lac und Tenaro wur­den von Dipl.-Psych. Vol­ker Dre­wes ent­wi­ckelt, der als psy­cho­lo­gi­scher Psy­cho­the­ra­peut in Ber­lin tätig ist. Die inhalt­li­che Grund­lage ver­bin­det psy­cho­ana­ly­ti­sche, ver­hal­tens­the­ra­peu­ti­sche, tie­fen­psy­cho­lo­gi­sche und gestalt­the­ra­peu­ti­sche Per­spek­ti­ven – über­setzt in eine direkte, ver­ständ­li­che All­tags­spra­che. Die tech­ni­sche Umset­zung erfolgt über die KI-Platt­form „Buddy" des Zen­trums für Tele­me­di­zin (ZTM).


Hin­weis: Men­tara, Lac und Tenaro sind edu­ka­tive Ange­bote und kein Ersatz für psy­cho­the­ra­peu­ti­sche oder medi­zi­ni­sche Behand­lung. Diese Web­site bie­tet keine Online-The­ra­pie und keine Fern­be­ra­tung. Bei aku­ten psy­chi­schen Belas­tun­gen wen­den Sie sich bitte an eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Pra­xis, den ärzt­li­chen Bereit­schafts­dienst (116 117) oder die Tele­fon­seel­sorge (0800 111 0 111).

 
Dipl.-Psych. Volker Drewes

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Psychologischer Psychotherapeut · Berlin

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Drei Gesprächspartner:
Mentara hört zu · Lac fragt nach · Tenaro probiert aus.
Was beschäftigt dich gerade?Wechseln jederzeit möglich.
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