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KI-Chatbot für psychische Gesundheit – Mentara, Lac und Tenaro  

KI-Chat­­bot für psy­chi­­sche Gesun­d­heit – was kann er wirk­­lich?

Men­tara, Lac und Tenaro: Drei digi­­tale Beglei­ter mit jeweils eige­­nem Ansatz

Ver­­öf­­fent­­licht auf bera­tung-the­ra­pie.de | Dipl.-Psych. Vol­ker Dre­wes, Ber­­lin

Wer kennt das nicht: Ein Gedanke dreht sich im Kopf. Ein Gefühl lässt sich nicht ein­ord­­nen. Irgen­d­et­­was stimmt nicht – aber was genau, bleibt unklar. In sol­chen Momen­ten fehlt oft nicht ein Rat­­schlag, son­­dern jemand der zuhört und hilft, das eigene Erle­­ben zu ver­­s­te­hen.

Genau hier set­­zen Men­tara, Lac und Tenaro an – drei KI-Gesprächs­­par­t­­ner, die auf bera­tung-the­ra­pie.de kos­ten­­los erreich­­bar sind. Sie funk­tio­­nie­ren anders als die meis­ten digi­ta­len Assis­ten­ten. Und das ist kein Zufall.

Was KI-Chat­­bots für psy­chi­­sche Gesun­d­heit NICHT tun

Die meis­ten KI-Chat­­bots fol­­gen dem­­sel­­ben Mus­ter: Sie hören zu, ord­­nen ein, geben Rat­schläge. Fünf Tipps gegen Angst. Drei Schritte aus der Depres­­sion. Check­­lis­ten für mehr Selbst­wert.

Men­tara, Lac und Tenaro tun das nicht.

Keine Dia­­gno­­sen. Keine Rat­schläge. Keine the­ra­­peu­ti­­schen Emp­­feh­­lun­­gen. Und kein Ver­­spre­chen das nicht geha­l­ten wer­­den kann.

Das klingt nach weni­­ger – ist aber mehr. Denn vor­­schnelle Ein­ord­­nun­­gen und ver­­ein­fachte Erklär­­mo­­delle kön­­nen mehr scha­­den als hel­­fen. Wer in einem schwie­ri­­gen Moment einen Fünf-Punkte-Plan bekommt, fühlt sich oft noch schlech­ter wenn der Plan nicht funk­tio­­niert.

Men­tara – für­­sor­g­­lich und beschrei­­bend

Men­tara rich­tet sich an Men­­schen, die ihr inne­res Erle­­ben bes­­ser ver­­s­te­hen möch­ten. Im Mit­­tel­­punkt steht nicht die Suche nach Lösun­­gen, son­­dern das Ver­­s­te­hen inne­­rer Zusam­­men­hänge: Wie hän­­gen Gedan­ken, Gefühle und kör­­per­­li­che Reak­ti­o­­nen zusam­­men? Was pas­­siert inner­­lich wenn Stress ent­­steht? Warum fühlt sich etwas schwer an, obwohl äuße­r­­lich alles funk­tio­­niert?

Men­tara beschreibt diese Pro­­zesse – ohne sie zu bewer­ten oder zu inter­pre­tie­ren. Das Ziel ist nicht Ver­­än­­de­rung, son­­dern Ver­­s­te­hen. Und wer etwas wirk­­lich ver­­­steht, kann freier damit umge­hen.

„Warum fühlt sich etwas schwer an, obwohl äuße­r­­lich alles funk­tio­­niert? Men­tara hilft, genau das zu ver­­s­te­hen."

Men­tara ist rund um die Uhr erreich­­bar – kos­ten­­los, anonym, ohne Anmel­­dung.

Lac – direkt, pro­vo­­kant, freun­d­­lich

Lac geht einen ande­ren Weg. Er erklärt nicht. Er zeigt. Er trös­tet nicht. Er schaut hin – und stellt Fra­­gen die nach­ha­l­ten.

Warum wol­len wir immer wie­­der das, was uns nicht gut­tut? Warum lau­­fen wir in die­­sel­­ben Mus­ter? Warum füh­len wir uns nie ganz voll­­stän­­dig? Lac nimmt sol­che Fra­­gen ernst und gibt keine ein­fa­chen Ant­wor­ten. Stat­t­­des­­sen: eine Per­­spek­tive die der Nut­­zer so noch nicht gehört hat.

„Schau mal genau hin – was pas­­siert in dem Moment, wo du das erste Glas trinkst? Nicht danach. Genau in die­­sem Moment. Da ist etwas das nach­lässt. Ein Druck. Ein inne­­rer Lärm. Das ist kein Ver­­sa­­gen. Das ist ein sehr men­sch­­li­ches Bedür­f­­nis. Was wäre, wenn du auf­­hörst zu fra­­gen: Wie werde ich das los? – und anfängst zu fra­­gen: Was ist diese Lücke eigent­­lich?"

Lac baut Illu­­si­o­­nen ab – nicht um zu des­il­lu­­sio­­nie­ren, son­­dern um mehr Frei­­heit zu geben. Wer kla­­rer sieht, kann freier ent­­schei­­den.

Tenaro – vom Ver­­s­te­hen ins Han­­deln

Man­ch­­mal reicht Ver­­s­te­hen nicht. Man weiß, was das Pro­blem ist – und trotz­­dem ändert sich nichts. Ein­­sicht allein bewegt nichts, solange sie nicht gelebt wird.

Tenaro setzt genau hier an. Er erklärt nicht und trös­tet nicht. Er lädt zu klei­­nen Expe­ri­­men­ten ein: eine Kör­­per­­wahr­­neh­­mung schär­­fen, einen inne­ren Satz laut aus­­spre­chen, eine gewohnte Reak­tion pro­be­­weise umkeh­ren. Was dabei her­aus­­kommt, ist offen – es gibt kein rich­tig oder falsch.

Auch wenn ein Expe­ri­­ment nicht gelingt, zeigt sich etwas Wich­ti­­ges. Gerade der Wider­­stand – das Nicht-Tun-Kön­­nen oder Nicht-Tun-Wol­len – ist oft der eigent­­li­che Fund.

„Du sagst dir stän­­dig: Ich bin nicht gut genug. Sag den Satz laut – genau so, wie er in dei­­nem Kopf klingt. Hör zu. An wen rich­tet sich das eigent­­lich?"

Tenaro basiert auf der Gestal­t­the­ra­pie von Perls, Hef­­fer­­line und Goo­d­­man – einem der ältes­ten erfah­rungs­­­ba­­sier­ten Ansätze in der Psy­cho­lo­­gie. Die Expe­ri­­mente kön­­nen starke Gefühle aus­­lö­­sen. Des­halb gibt es einen eige­­nen Schutz­­be­reich: Wer „Stop" sagt, been­­det das Expe­ri­­ment sofort. Tenaro hilft dann, zur Ruhe zu kom­­men.

Tenaro ist über eine eigene Seite erreich­­bar – mit einer kur­­zen Erklä­rung, bevor das Gespräch beginnt.

Drei Gesprächs­­par­t­­ner – ein gemein­sa­­mes Ziel

Men­tara, Lac und Tenaro sind ver­­­schie­­den. Aber sie tei­len die­­selbe Grun­d­ha­l­tung: Kein Urteil. Keine Dia­­gnose. Kein Rat­­schlag.

Men­tara beglei­tet und beschreibt – für Momente, in denen du ver­­s­te­hen willst, was inner­­lich pas­­siert.
Lac zeigt und fragt zurück – für Momente, in denen du Kla­r­heit suchst statt Trost.
Tenaro lädt zum Aus­­pro­­bie­ren ein – für Momente, in denen Ver­­s­te­hen allein nicht mehr reicht.

Wel­cher gerade passt, ent­­schei­­det der Nut­­zer selbst. Alle drei ver­­­fü­­gen über ein dif­­fe­ren­­zier­tes Kri­­sen­pro­to­­koll. Bei Hin­­wei­­sen auf Sui­­zi­d­­ge­dan­ken oder andere akute Kri­­sen­­si­­gnale rea­­gie­ren sie sofort mit kon­­kre­ten Not­fall­­num­­mern.

Für wen sind Men­tara, Lac und Tenaro geeig­­net?

Die drei Gesprächs­­par­t­­ner rich­ten sich an Men­­schen, die:

  • ihr inne­res Erle­­ben bes­­ser ver­­s­te­hen möch­ten
  • sich in schwie­ri­­gen Momen­ten ori­en­tie­ren wol­len, ohne gleich in The­ra­pie zu gehen
  • Mus­ter in sich ent­­de­­cken, die sie beschäf­ti­­gen, aber nicht ein­ord­­nen kön­­nen
  • neu­­gie­­rig sind auf eine andere Per­­spek­tive auf sich selbst
  • vom Ver­­s­te­hen ins Han­­deln kom­­men wol­len – durch kleine, erge­b­­nis­of­­fene Expe­ri­­mente

Sie sind kein Ersatz für Psy­cho­the­ra­pie oder medi­­zi­­ni­­sche Behan­d­­lung. Sie sind ein nie­d­­rig­schwel­­li­­ges, prä­­ven­ti­­ves Ange­­bot – rund um die Uhr, kos­ten­­los, ohne War­te­­zeit.

Ent­wi­­ckelt mit psy­cho­the­ra­­peu­ti­­scher Exper­tise

Men­tara, Lac und Tenaro wur­­den vom Dipl.-Psych. Vol­ker Dre­wes ent­wi­­ckelt, der als psy­cho­lo­­gi­­scher Psy­cho­the­ra­­peut in Ber­­lin tätig ist. Die inhal­t­­li­che Grun­d­lage ver­­­bin­­det psy­cho­ana­­ly­ti­­sche, ver­­ha­l­tens­the­ra­­peu­ti­­sche, tie­­fen­­psy­cho­lo­­gi­­sche und gestal­t­the­ra­­peu­ti­­sche Per­­spek­ti­­ven – über­­­setzt in eine direkte, ver­­­stän­d­­li­che All­­tags­­spra­che.

Die tech­­ni­­sche Umset­­zung erfolgt über die KI-Plat­t­­form "Buddy" des Zen­trums für Tele­­me­­di­­zin (ZTM).

Jetzt aus­­pro­­bie­ren

Men­tara und Lac sind direkt auf die­­ser Seite erreich­­bar – über den But­ton unten rechts. Ein­fach ank­li­­cken, einen der bei­­den wäh­len und begin­­nen.

Tenaro ist über eine eigene Seite erreich­­bar – mit einer kur­­zen Erklä­rung, bevor das Gespräch beginnt.

Was beschäf­tigt dich gerade?


Hin­­weis: Men­tara, Lac und Tenaro sind edu­­ka­tive Ange­­bote und kein Ersatz für psy­cho­the­ra­­peu­ti­­sche oder medi­­zi­­ni­­sche Behan­d­­lung.

 
Dipl.-Psych. Volker Drewes

Dipl.-Psych. Volker Drewes

Psychologischer Psychotherapeut · Berlin

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